Risikoarten
In allen Bereichen, Prozessen und Funktionen des Unternehmens können auf grund vielfältiger Ursachen Risiken auftreten; daher muss man jedes Einzelrisiko wie auch die Risiken in der Münchener-Rück-Gruppe betrachten, um die Risikosituation beurteilen zu können.
Wir kategorisieren unsere Risiken gemäß dem Deutschen Rechnungslegungsstandard DRS 5-20 wie folgt:
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versicherungstechnische Risiken
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Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft
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Risiken aus Kapitalanlagen
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operationale Risiken
Versicherungstechnische Risiken resultieren aus der Möglichkeit, dass Zahlungsströme, die für das Versicherungsgeschäft wesentlich sind, von ihrem Erwartungswert abweichen. Wir unterscheiden hier
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das Prämien-/Schadenrisiko in den Schaden- und Unfallversicherungszweigen: Aus Prämien, die im Voraus festgesetzt werden, sind Schäden zu finanzieren, deren Umfang zum Zeitpunkt der Prämienkalkulation nicht sicher bekannt ist (Zufalls- und Änderungsrisiko).
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das Prämien-/Versicherungsleistungsrisiko in der Lebens- und Krankenversicherung: Aus einer Prämie, die unter Umständen über viele Jahre hinweg gleich bleibend vereinbart wurde, sind Versicherungsleistungen zu erbringen, deren Fälligkeit - gegebenenfalls auch deren Umfang - in der Zwischenzeit von Trendentwicklungen negativ beeinflusst werden kann (Änderungsrisiko).
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das Zinsgarantierisiko in Versicherungszweigen mit fest vereinbarten Zinsleistungen.
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das Reserverisiko bei der Einschätzung der benötigten versicherungstechnischen Rückstellungen.
Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft können eintreten
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in der Erstversicherung im Verhältnis zu Rückversicherern, Versicherungsnehmern und Versicherungsvermittlern,
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in der Rückversicherung gegenüber Retrozessionären, Zedenten und Maklern