Weltwirtschaft 2011/12: Globale Konjunktur im Stresstest

01.08.2011

Der weltwirtschaftliche Ausblick von Munich Re zeichnet ein gemischtes Bild: Die positive Dynamik der Konjunktur sollte sich zwar insgesamt fortsetzen, aber das Wachstumstempo sinkt bereits wieder und die Stressfaktoren werden nicht weniger. Doch nachlassender Druck bei den Rohstoffpreisen könnte die Inflation entlasten.

München. Die Wirtschaftsexperten von Munich Re erwarten, dass sich die konjunkturelle Erholung im zweiten Halbjahr 2011 sowie im Jahr 2012 weiter fortsetzt. Allerdings werde das Wachstum schwächer ausfallen, so die Prognose von Munich Re Economic Research. Gerade in den Industrieländern überwiegen mittlerweile die Negativeinflüsse, vor allem aufgrund der hohen Staatsverschuldung und der Euro-Krise. Doch auch die Konjunktur in den Schwellenländern ist nicht frei von Gefahren: Überhitzungstendenzen und Finanzmarktblasen sind nicht auszuschließen. „Die gute Nachricht ist, dass 2012 die Preissteigerungsraten zumindest in den Industrieländern wieder moderater ausfallen dürften“, so Dr. Michael Menhart, Leiter Munich Re Economic Research. „Allerdings sind in den Schwellenländern bei der Preisentwicklung nach wie vor Tendenzen einer Überhitzung sichtbar und die geldpolitische Straffung könnte zu spät kommen.“

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Diese Unternehmensnachricht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Munich Re beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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