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Risiken und Versicherungswerte rund um Mobilität und Transport steigen. Daraus resultieren Potenziale für die Assekuranz. Steigen Sie tiefer ins Thema ein.
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Mobilität und Transport Themenübersicht

Wo Versicherungsschutz gefragt ist

Komplexe Transportketten bedeuten auch ein hohes Risiko: Wer wertvolle Industriegüter transportieren muss, benötigt neben Versicherungsschutz auch die Erfahrung, Risiken möglichst frühzeitig einschätzen und schnell reagieren zu können, falls auf dem Weg doch etwas schief geht. Großprojekte wie die Errichtung eines Windparks bedeuten logistische Herausforderungen für alle Beteiligten. Wenn sich nur ein Rädchen in der Logistikkette nicht richtig dreht, drohen Zeitverzögerungen und hohe Vertragsstrafen. Auch hier kann adäquater Versicherungsschutz Risiken abmildern.

Risiken für die Luftfahrt

Der internationale Luftverkehr nimmt stetig zu, dürfte sich in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Die Luftfahrt ist verschiedensten Risiken ausgesetzt: Diese beginnen bei Naturphänomenen, die den Luftverkehr beeinträchtigen und zu Schäden führen können. Im Winter verursachen Schnee und Eis häufig Verzögerungen, Unterbrechungen oder Unfälle. Der rutschige Untergrund macht das Bremsen und Lenken schwierig bis unmöglich. Vereiste Tragflächen sind ebenfalls ein Problem, denn schon eine kleinere Menge Eis kann die Aerodynamik wesentlich beeinträchtigen. Im Sommer sind vor allem Gewitter relevant: Starkregen kann die Sicht behindern oder Aquaplaning bei einer Landung hervorrufen. Stürme, insbesondere mit starken Böen, sind zu jeder Jahreszeit eine große Herausforderung für die Piloten. Zudem spielen geologische Ereignisse eine Rolle. Dass ein Erdbeben Abfertigungsgebäude oder Hangare zusammenfallen lässt, ist kein unwahrscheinliches Szenario. Unter dem Rollfeld verlegte Treibstoffleitungen können beschädigt werden und im schlimmsten Fall bricht Feuer aus. Auf Seebeben folgende Tsunamis gefährden Flughäfen, die an der Küste liegen.

Haftung beim autonomen Fahren

Fahrassistenzsysteme ermöglichen es, weitgehend automatisierte Fahrzeuge im Straßenverkehr einzusetzen. Es dürfte nur mehr eine Frage der Zeit sein, bis auch vollautomatisierte Fahrzeuge Serienreife erlangen. An der Haftung des Fahrzeughalters ändert sich durch die Automatisierung des Fahrzeugs nichts. Daneben tritt jedoch bei fehlerhaft arbeitenden Fahrassistenzsystemen die Haftung des Herstellers. Fälle, in denen der Autohersteller nach Unfällen haftbar gemacht wurde, hat es zwar schon immer gegeben. Besondere Bedeutung kommt einer solchen Produkthaftung zu, wenn die Haftpflichtdeckung des Fahrzeughalters unzureichend ist, wie es etwa bei schweren Unfällen in den USA nicht unwahrscheinlich ist. Oder aber, wenn es wegen Fehlern bei einer größeren Zahl von Fahrzeugen zu einer Reihe von gleichartigen Unfällen kommt.
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