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Der globale Gesundheitsmarkt wächst. Die Lösungen von Munich Re sind auf die Bedürfnisse von Rückversicherungskunden in den einzelnen Märkten zugeschnitten.
© Andrew Brookes / Getty Images/Cultura RF

Leben & Gesundheit Themenübersicht

Krankenversicherung

Private Krankenversicherer müssen Anträge schnell und gezielt bearbeiten, dabei aber auch die Risiken richtig bewerten. Hierfür hält Munich Re Services parat, die Krankheitsbilder klassifizieren und zum Beispiel empfehlen, ob Anträge angenommen oder abgelehnt werden sollten. Ein anderes Werkzeug kombiniert mehrere statistische Methoden und Techniken, um zukünftige Erkrankungen zu prognostizieren. Dazu gehört es auch einzuschätzen, wie sich Krankheitskosten entwickeln und welche Einrichtungen langfristig die beste medizinische Versorgungsqualität bieten werden.

Lebensversicherung

Mehr als andere Versicherungen unterliegen Lebensversicherungen mit ihrem Langzeitcharakter und ihrer immanenten Zukunftsausrichtung einer Vielzahl von unterschiedlichen Entwicklungen und Trends, die sich zunehmend schnell ändern. Gerade für ein professionelles Risikomanagement gilt es, frühzeitig die relevanten Trends zu identifizieren, ihre Treiber, Dynamik und Abhängigkeiten verstehen zu lernen. Lebensversicherer können sich besser vor unliebsamen Überraschungen schützen, je mehr sie Verlauf, Zusammenspiel und Dynamik solcher Trendlandschaften begreifen.

Herausforderungen im Gesundheitsbereich

Komplexe Gesundheitsrisiken sind nicht nur Zeitfresser im Underwriting, sondern erfordern auch sehr viel Erfahrung, Wissen und Konzentration. Je mehr Risikoparameter bei einer Erkrankung berücksichtigt werden müssen, umso eher wächst die Fehlerwahrscheinlichkeit. In den Entwicklungs- und Schwellenländern steigt der Lebensstandard breiter Bevölkerungsgruppen und damit die Anzahl der Krankenversicherten. Mit dieser Entwicklung gehen aber auch vielschichtige Veränderungen einher. Wohlstand verändert Konsumgewohnheiten, die sich auf die Gesundheit auswirken können. Der Gesundheitsorganisation WHO zufolge sind zum Beispiel seit 1980 viermal mehr Menschen an Diabetes erkrankt – weltweit sind das zurzeit 422 Millionen.

Health und Big Data

Gerade für Volkskrankheiten wie Diabetes, Rückenschmerzen oder chronische Herzinsuffizienz werden immer mehr Gesundheitsprogramme, sogenannte Disease Management Programme (DMP), angeboten. Ziel der Programme ist es, die Versorgungsqualität der Betroffenen zu erhöhen und für Versicherungsunternehmen, Kosten zu sparen. Big Data und Business Analytics helfen bei der Optimierung der Programme: So unterstützen analytische Lösungen Versicherungsunternehmen dabei, nach Auswertung einer Vielzahl von Patientendaten wie beispielsweise Gewicht und Blutdruck, die Auswahl von Programmteilnehmern zu optimieren. Anschließend lässt sich eine valide und unverzerrte Messung ökonomischer Effekte vornehmen. Viele Erkrankungen werden noch immer zu spät erkannt. Daten aus dem Smartphone können jedoch genutzt werden, um Krankheiten zu identifizieren, bevor diese auftreten. Aus der Kooperation mit einem Health-Start-up ging eine Technologie hervor, mit der sich mobile Daten in Gesundheitsrisiken übersetzen lassen. Das läuft folgendermaßen ab: Alle Tätigkeiten und Ereignisse in der Umwelt beeinflussen das Erkrankungsrisiko. Indem diese bisher unsichtbaren Einflüsse sicht- und messbar gemacht werden, kann ein Frühwarnsystem entstehen.
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