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Betriebsrisiken

Sharing Economy birgt Risiken für Mikrounternehmer

Online-Fahrdienste gehen an die Börse, die Zahl der Solo-Selbstständigen wächst: kein Zweifel, in den USA boomt die Sharing Economy. Insbesondere das so genannte Homesharing, etwa über Airbnb, erfreut sich großer Beliebtheit.

02.08.2019

  • 2016 nutzten in den USA mehr als 44 Millionen Erwachsene Dienstleistungen im Rahmen der Sharing Economy. Man geht davon aus, dass diese Zahl bis 2021 auf über 86 Millionen ansteigen wird.1
  • Weltweit sind bei Airbnb mehr als 6 Millionen Unterkünfte inseriert.2
  • Der Homesharing-Service ist außerordentlich beliebt: seit Airbnb 2008 an den Start ging, wurden allein in den USA über 200 Millionen Buchungen getätigt.3
Bei einem Großteil der Wohnungsanbieter und sonstigen Unternehmer, die in der Sharing Economy tätig sind, hält sich der Umfang der gewerblichen Tätigkeit allerdings in engen Grenzen. Sie werden deshalb oft als Mikrounternehmer bezeichnet. Viele gehen ihrer Tätigkeit nur zeitweise oder als Nebenerwerb nach. Häufig arbeiten sie dabei mit großen Unternehmen zusammen, die ihre Dienste vermitteln.
Beispiele sind:
  • Fahrdienste wie Uber und Lyft
  • Homesharing-Vermittler wie Airbnb
  • Freelancer-Plattformen wie Fiverr und Upwork
  • Peer-to-Peer-Kredit- und Crowdfunding-Plattformen wie Kickstarter und Indiegogo
  • Coworking-Unternehmen wie WeWork
  • Online-Verkaufsportale wie eBay, LetGo und Etsy

Auch wenn Mikrounternehmer nur in geringem Umfang gewerblich tätig sind, sind sie im Prinzip den gleichen Risiken ausgesetzt wie andere Gewerbetreibende. Dazu zählen u.a. Ertragsausfall (z. B. Fahrtentgelt, Mieteinnahmen, Honorare), ein aufgrund der gewerblichen Tätigkeit höheres Haftungsrisiko (höhere Schadenersatzzahlungen) sowie gegebenenfalls Risiken im Rahmen der Berufshaftpflicht. Was den Versicherungsschutz angeht, klafft hier eine Lücke. Der Umfang der gewerblichen Tätigkeit ist einerseits so gering, dass sich eine teure gewerbliche Police nicht lohnt, Andererseits übersteigt er die meist eng gefassten Grenzen für eine gewerbliche Tätigkeit im Rahmen einer Privatpolice.

Und genau hier liegt die Chance für die Versicherer: sie haben die Risiken bereits in ihrem Portfolio. Jetzt geht es darum, den Versicherungsnehmern die Möglichkeit zu bieten, sich entsprechend abzusichern – und das zu einem wettbewerbsfähigen Preis. Für die Versicherer ist dies eine gute Gelegenheit, ihre Versicherungsnehmer über das erhöhte Risiko aufzuklären und mit ihnen geeignete Lösungen zu erörtern.

Munich Reinsurance America Inc. hat ein innovatives White-Label-Produkt für Wohnungsanbieter in den USA entwickelt, das die gewerblichen Risiken in diesem Bereich der Sharing Economy adressiert. Versichert werden können Eigenheime, Miet- und Eigentumswohnungen sowie ausgewählte Zweit-/Ferienwohnungen.

Unsere Zusatzklausel bietet erweiterten Schutz über die herkömmliche Wohngebäudeversicherung hinaus. Dieser umfasst:

  • Schädlingsbekämpfungskosten
  • Sachschäden durch Vandalismus
  • Wasserschaden-Haftpflicht
  • Überhöhte Nebenkosten

Gedeckt sind u.a. folgende wichtige Risiken:

  • Schäden an Wohngebäuden und persönlichem Eigentum
  • medizinische Behandlungskosten für Gäste
  • Sachschäden (Gäste)
  • Diebstahl im Mietobjekt
Mithilfe unseres umfassenden Homesharing-Schutzes können Versicherer die Lücke zwischen privater und gewerblicher Deckung schließen. Er lässt sich problemlos mit einer bestehenden Wohngebäudeversicherung kombinieren. Unser Produkt bietet einen Rundum-Service für Preisgestaltung, Klauseln, Zeichnungsrichtlinien inklusive Anleitung, Schadenmanagement-Schulungen, behördliche Anmeldung sowie Unterstützung beim Marketing. Es umfasst darüber hinaus eine 100-prozentige Quote auf Mehrjahres- oder fortlaufender Vertragsbasis. Für Wohnungsanbieter ist es jetzt einfacher denn je, sich gegen die besonderen Risiken des Homesharing abzusichern. 

Nähere Informationen zu unserer Homesharing-Zusatzklausel finden Sie hier https://www.munichre.com/landingpages/us/en/homesharing-coverage-endorsement.html.
Oder schreiben Sie eine E-Mail an Jason Dunn, Strategic Product Development Manager: JDunn@munichreamerica.com.

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