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Contingency

Mögen die Spiele beginnen: Winterolympiade 2018

Nach Jahren der Vorbereitung findet am Freitag die Eröffnungsfeier der olympischen Spiele 2018 in Pyeongchang statt. Wintersport-Fans weltweit blicken dem Ereignis gespannt entgegen. Munich Re ist – wie schon bei den Spielen in Beijing und London – auch in Südkorea der führende Risikopartner.

09.02.2018

Milliarden Fernsehzuschauer weltweit werden die beiden Wettkampfwochen verfolgen. Hunderte Millionen Zuschauer werden allein die Eröffnungsfeier sehen. Rund 3.000 Athleten aus 93 Ländern nehmen an 102 Wettkämpfen teil, deren Organisation in den Händen von 50.000 Mitarbeitern/Freiwilligen/Offiziellen liegt.

Munich Re blickt auf knapp 50 Jahre Erfahrung mit Veranstaltungsausfall-Versicherungen für globale Sportevents zurück. Bei den Verhandlungen gilt es, zahlreiche Erst- und Rückversicherungspartner sowie deren jeweilige vertragliche Haftungen zu koordinieren. Pyeongchang macht da keine Ausnahme. Die versicherbaren Interessen umfassen unter anderem internationale Sportgremien, nationale Organisationskomitees, Fernsehsender, Sponsoren, Hersteller von Merchandising-Artikeln, Tourismusunternehmen und Hotelbesitzer. Die Gesamthaftung von Munich Re liegt bei knapp 250 Millionen Euro. Bei einer solchen Deckung berechnen sich die Raten nicht in Promille sondern in Prozent. Die Selbstbehalte sind beträchtlich und tragen den sehr realen Gefährdungen insbesondere bei einer Winterolympiade Rechnung.

Die Veranstaltungsausfalldeckung umfasst den vollständigen Ausfall und/oder Abbruch bis hin zu einer Verschiebung oder Verkürzung. Neben terroristischen Bedrohungen, die heute leider allgegenwärtig sind, gibt es gerade im Winter recht naheliegende Exponierungen in Verbindung mit Schneefall (zu viel oder zu wenig). Bei den unterschiedlichen Disziplinen kommt es auf die richtigen Austragungsbedingungen an. So spielen bei Wettkämpfen auf Eis die Luftfeuchtigkeit und die Temperatur eine Rolle, im Skisport sind eher die Windverhältnisse und die Sicht entscheidend. Die technisch gesehen anspruchsvollste Austragungsstätte aller olympischen Disziplinen (Sommer und Winter) ist nach Angabe der Organisatoren das Bob- und Schlittenzentrum.

Wie bei jeder Olympiade gab es auch diesmal im Vorfeld negative Pressestimmen. Das beherrschende Thema der vergangenen 12 Monate war das Verhältnis Nordkoreas zu seinen Nachbarn und zur Welt. Zur Erleichterung aller Beteiligten scheint das bevorstehende Mega-Sportereignis zumindest vorerst eine deeskalierende Wirkung zu entfalten. Dass das nicht immer so sein muss, belegen die Olympia-Boykotts der 1980er Jahre in Moskau und Los Angeles.

Munich Re bringt ideale Voraussetzungen mit, um die besondere Versicherungslage bei olympischen Spielen umfassend einzuschätzen: So können wir auf einschlägiges Expertenwissen in den Bereichen politische Gefahren und Meteorologie zurückgreifen. Zudem besitzen wir langjährige Erfahrung in der Begleitung solcher Veranstaltungen in der Planungs- und Bauphase. Mit den Versicherten stehen wir seit vielen Jahren im engen Dialog. Denn während sich der Austragungsort alle zwei Jahre ändert, bleiben die Akteure im Wesentlichen die gleichen. Es gibt noch einen wichtigen Aspekt, der uns bei einem olympischen Mega-Event zugute kommt: die Interessen der wichtigen Stakeholder decken sich. Um den erfolgreichen Verlauf der Veranstaltung zu sichern, ziehen alle an einem Strang – die Regierung, die Organisatoren vor Ort, die Sportler, die Zuschauer, die Sender und natürlich die Versicherer.

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