Christoph Lohmann

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    Christoph Lohmann (*1967 in Remscheid) begann seine Karriere in den 1990er-Jahren an der Kunstakademie Düsseldorf. Seine Aquarelle, Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen vereinen sowohl abstrakte als auch figurative Elemente und sind für ihre kindlich anmutende Ästhetik und emotionale Kraft bekannt. Oftmals stark atmosphärisch aufgeladen, oszillieren sie in ihrer Wirkung zwischen Freude und Ernsthaftigkeit, meist gepaart mit einem Momentum des Absurden - denn in Lohmanns Arbeiten passiert nichts und doch alles. 

    Sind die kreisrunden Formen statisch oder bewegte Körper, die sich gleichsam wie ein Wirbelwind drehend über die Bildfläche bewegen? Oder sind es vielleicht Augen, die aus einer hellen, undefinierten Fläche heraus ihr Gegenüber fixieren? Mit einfachen malerischen Mitteln erzeugt Lohmann hier eine starke Fokussierung, die sich besonders an die Blickführung des Betrachters richtet, der geradezu in das Werk hineingezogen wird. Durch den fließenden Farbauftrag, der von außen nach innen immer farbintensiver wird, dabei aber einen Kreis in der Mitte ausspart, entsteht eine besondere räumliche Tiefenwirkung. Die Bedeutung bleibt offen und lässt Raum für eigene Interpretationen.