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EINE PARTNERSCHAFT FÜR DIE KUNST

Die Städtische Galerie im Lenbachhaus und Munich Re kooperieren im Bereich der zeitgenössischen Kunst | 2013 - 2016

April 2013: Die Capri-Batterie von Joseph Beuys wird im Empfang des Munich Re Hauptgebäudes an der Königinstraße in München aufgestellt, zeitgleich zieht die abstrakte Bronzeskulptur Dreiklang von Rudolf Belling aus der Munich Re Art Collection in das Lenbachhaus. Der Skulpturentausch war der Auftakt und zugleich symbolische wie sichtbare Geste einer dreijährigen Kooperation zwischen der Städtischen Galerie im Lenbachhaus und Munich Re.

Gemäß dem Leitbild des Lenbachhauses und dem damaligen Corporate Citizenship Konzept von Munich Re lag der Schwerpunkt der Partnerschaft auf Projekten, die sich der Vermittlung von zeitgenössischer Kultur widmen und gesellschaftlich relevante Fragestellungen kritisch diskutieren. Die Kuratoren beider Häuser arbeiteten inhaltlich zusammen und entwickelten verschiedene Formate, die Munich Re auch finanziell unterstützte.

Ein Fokus während der dreijährigen Kooperation: das Thema Arbeit. Neben Vorträgen, Diskussionen, Filmvorführungen und einem Kolloquium konnte hierzu auch eine umfangreiche Ausstellung mit Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstlern realisiert werden, die vom 15. März bis 29. Juni 2014 im Kunstbau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus gezeigt wurde.

„Die Ausstellung PLAYTIME knüpft an die in Jacques Tatis gleichnamigen Film geäußerte feinsinnige Kritik der modernen Arbeitswelt an und stellt verschiedene Fragen: Wie setzen sich KünstlerInnen unterschiedlicher Generationen und Hintergründe mit dem Thema Arbeit auseinander? Was bedeutet künstlerisches Arbeiten heute? Und inwiefern unterscheidet sich künstlerische Arbeit von anderen Formen der Arbeit? Die Perspektiven und Methoden der eingeladenen KünstlerInnen sind vielfältig. Sie thematisieren nicht nur die Tätigkeit des Arbeitens selbst, sondern auch Normen und Handlungsvorgaben der Arbeitsgesellschaft. Sie verhandeln bestehende Herrschaftsverhältnisse und geschlechterspezifische Konventionen in der Arbeitswelt, befragen die Zusammenhänge zwischen Identität, Lebens- und Arbeitsverhältnissen. Sozialkritisch-engagierte Positionen der 1960er Jahre treten in Dialog mit aktuellen künstlerischen Werken, die heutige Arbeitsbedingungen reflektieren.“ (Aus dem Text zur Ausstellung, Website der Städtischen Galerie im Lenbachhaus.)

Frei nach dem Leitgedanken „Arbeit geht uns alle an“ sollte nicht nur der Eintritt in die Ausstellung, sondern auch der Katalog zur Ausstellung frei zugänglich sein. Er erschien als E-Book zum freien Download.

Im Rahmen der Kooperation finanzierte Munich Re für die Dauer von zwei Jahren auch ein Volontariat zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, um die Lücke zwischen akademischer Ausbildung und beruflicher Anforderung zu schließen. Zugleich sollte damit auch die Möglichkeit eröffnet werden, sowohl eine traditionelle Kunstinstitution in öffentlicher Trägerschaft als auch ein Unternehmen und seine Kunstsammlung kennenzulernen.

Rudolf Belling, Dreiklang, 1919, vor Werken von Wassily Kandinsky in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus.
© VG Bild-Kunst, Bonn 2022, Foto: Munich Re / Städtische Galerie im Lenbachhaus