Jorge Pardo

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    Jorge Pardo arbeitet an den Grenzbereichen von Skulptur, Architektur und Design, sucht nach dem Funktionalen im Kunstwerk und nach dem Kunstwert im Gebrauchsgegenstand. Er entwirft Möbelstücke, Lampen, Lichtinstallationen, schafft Raumskulpturen, gestaltet Räume. 

    Auch in seinen Malereien experimentiert Pardo mit der Sinnfälligkeit der Ästhetik. Seine biomorphen Formen, die in der Tradition der Designgeschichte der 1950er- bis 1970er-Jahre stehen, erinnern an gestalterische Entwürfe, die seinerzeit als Stoffe für Möbelpolster, Vorhänge oder Kleider Verwendung fanden. In der Verbindung von Funktionalität und Ästhetik folgt Pardo keiner utopischen oder rationalen Dogmatik wie die Lehren des Bauhaus. Pardos Arbeiten verweigern sich vielmehr jedweder Kategorisierung. Sie spielen bewusst mit der Grenzüberschreitung von Kunst und Design und fordern uns auf, traditionelle Wertvorstellungen neu zu reflektieren

    Jorge Pardo studierte zunächst am Art Center of Design an der University of Illinois Chicago, anschließend von 1984 bis 1988 am Art Center College of Design in Pasadena. Er arbeitet als Designer und Künstler. 1988 fand seine erste Einzelausstellung statt. Es folgten Einzelschauen in den USA, Europa und Japan. 

    Jorge Pardo (geboren 1963 in Havanna) lebt und arbeitet in New York.