Munich Re mit veränderter regionaler Aufstellung in Asien

19.09.2016

Um der dynamischen Entwicklung in Asien-Pazifik (APAC) Rechnung zu tragen, verändert Munich Re ihre strategische Aufstellung für diesen Wirtschaftsraum. Ziel ist eine flexiblere Struktur bei gleichzeitig stärkerer lokaler Ausrichtung. Dafür werden die Standorte in Tokio, Singapur und Peking ausgebaut, einzelne andere Standorte verkleinert oder geschlossen.

München. „Durch die Bündelung von Kompetenzen in der Region können wir uns noch besser an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten. Deswegen stärken wir unsere Standorte für das Schaden-/Unfallgeschäft in Tokio, Peking und Singapur. Zugleich verschlanken wir unsere Strukturen, um auf wettbewerbsintensiven Märkten neue Herausforderungen schneller mitgestalten zu können“, betonte Ludger Arnoldussen, im Munich Re Vorstand verantwortlich für die APAC Region.

Im regionalen Zentrum in Singapur werden in Zukunft die Kunden aus Südostasien betreut, sowie die Rückversicherungsaktivitäten von Munich Re in Indien, Japan und Korea unterstützt. Außerdem wird der Standort in Tokio für das Schaden-/Unfallgeschäft in Japan gestärkt. Geschlossen wird im Rahmen der Fokussierung in Südostasien die Niederlassung für das Schaden-/Unfallgeschäft in Kuala Lumpur. Das regionale Zentrum in Singapur sowie die betreuten Märkte werden vor Ort von Roland Eckl verantwortet, der bisher aus München für das Schaden-/Unfallgeschäft in Australien, Japan und Indien zuständig war. Aufgrund der neuen Funktionen wird vor allem die Mitarbeiteranzahl in Singapur sich erhöhen (zur Zeit sind über 200 Mitarbeiter in Singapur beschäftigt). Insbesondere Aufgaben mit direktem Kundenkontakt, die bisher in München betreut werden, sollen zukünftig vor Ort in Tokio und Singapur bearbeitet werden. Für die betreffenden Mitarbeiter in München werden neue Aufgaben gesucht.

Die Kundenbetreuung für den chinesischen Markt wird zukünftig am Standort Peking konzentriert, während die Präsenz in Hongkong deutlich reduziert und der Standort für das Schaden-/Unfallgeschäft in Schanghai geschlossen wird. Das Repräsentanzbüro in Taiwan bleibt bestehen. Kunden in Australien und Neuseeland werden von Sydney und Auckland aus betreut, der Standort Melbourne wird geschlossen. Die Marktregionen China, Hongkong, Taiwan sowie Australasien berichten weiterhin direkt nach München. Verantwortlich ist dafür zukünftig Tobias Farny, bisher für China, Südostasien und Korea zuständig.

Die neue Struktur soll bis Ende 2017 – vorbehaltlich der Zustimmung von Mitbestimmungsgremien und Aufsichtsbehörden – umgesetzt werden.

Aus Sicht von Munich Re bleiben gerade die Schwellenländer in Asien mittelfristig der Wachstumstreiber des Versicherungssektors. In diesem und im kommenden Jahr dürfte dort das Prämienvolumen der Erstversicherer bei Lebensversicherungen zweistellig und bei Schaden/Unfall-Versicherungen nur leicht darunter wachsen. In der Rangfolge der größten Erstversicherungsmärkte hat China 2015 nach aktuellen Daten Großbritannien von Rang drei hinter den USA und Japan verdrängt. Bereits 2017 wird China dann vermutlich hinter den USA der zweitgrößte Versicherungsmarkt der Welt sein.

Disclaimer
Diese Unternehmensnachricht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Munich Re beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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