Neue CRESTA-Zonen verbessern das Risikomanagement von Naturgefahren

22.05.2013

Versicherer und Rückversicherer der Sachversicherungsbranche können durch eine verfeinerte CRESTA-Zonierung für eine detaillierte Analyse von Versicherungsdaten ihr Risikomanagement verbessern. Durch die CRESTA-Zonierung können Erst- und Rückversicherer auf strukturierter Basis aggregierte Daten austauschen. Im neuen Standard stehen statt der bisher rund 43.000 Zonen nun weltweit mehr als 250.000 Zonen zur Verfügung.

München. CRESTA steht für „Catastrophe Risk Evaluation and Standardizing Target Accumulations“. CRESTA-Zonen dienen Versicherern und Rückversicherern dazu, auf einheitlicher Basis aggregierte, versicherungsrelevante Informationen (Kumulrisikodaten) zu Naturgefahren auszutauschen. Munich Re und Swiss Re sponsern den nun erweiterten Web-Service (www.cresta.org) und teilen sich auch die Leitung des CRESTA-Sekretariats, die seit Anfang des Jahres für vier Jahre bei Munich Re liegt.

Um den Versicherern mehr Nutzwert zu bieten, werden die CRESTA-Zonen nun nicht mehr gefahrenabhängig definiert, sondern anhand von offiziellen Grenzen wie Postleitzahlen oder administrativen Zonen. Zur Verfügung gestellt werden die Zonen von GfK GeoMarketing. Dank der mehr als 250.000 Zonen weltweit (vorher: 43.000 Zonen) ist eine detailliertere Risikoanalyse möglich. Es gibt jetzt für alle Versicherungsmärkte zwei Detaillierungsgrade: „HighRes“ für Datenaustausch und Naturgefahrenmodellierung; „LowRes“ für Kumulkontrolle und grafische Darstellung. Die bisher 86 Länder enthaltende CRESTA Datenbank umfasst jetzt weitere 49 Länder und ist so das umfangreichste Mapping Tool der Branche, das online frei abrufbar ist.

Jürgen Schimetschek, Risiko-Manager bei Munich Re und seit Januar zuständig für die Leitung des CRESTA-Sekretariats, sagte: „Die neuen CRESTA-Zonierungen ermöglichen eine bessere Risikomodellierung und stärken damit das Risikomanagement von Versicherern. Durch die Vervielfachung der dargestellten Zonen und die Aufnahme weiterer Länder in die CRESTA-Datenbank werden Risiken deutlich transparenter und damit künftig noch besser abschätzbar.“

 

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