Weltwirtschaft 2012: Eurokrise als Bremsklotz der Weltkonjunktur

18.01.2012

Der makroökonomische Ausblick von Munich Re auf 2012 ist verhalten: Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich 2012 abschwächen und die sehr hohen Unsicherheiten bleiben bestehen. Allerdings dürfte die Inflation infolge der schwächeren Konjunktur und eines moderaten Rohstoffpreisanstiegs geringer ausfallen.

München. Die Wirtschaftsexperten von Munich Re erwarten, dass die Konjunktur im Jahr 2012 an Fahrt verliert. Die Entwicklung in Europa wird dabei zum wesentlichen Hemmnis für das globale Wachstum. Eine sich noch weiter verschärfende Eurokrise würde die Konjunktur zusätzlich belasten. Im Zusammenspiel mit der anhaltend hohen Risikoaversion auf den Kapitalmärken könnte daraus eine schwere Rezession entstehen, die nicht nur Europa betrifft, sondern sich weltweit auswirkt. Ein weiteres Risiko stellt die hohe Unsicherheit der US-Fiskalpolitik dar. Chinas Risiken liegen in hohen Immobilienpreisen sowie einem potenziellen Anstieg der Kreditausfallraten, was die Gefahr eines dann deutlichen Wachstumseinbruchs birgt. Ein Dauerrisiko für Wachstum und Inflation sind Rohstoffpreisschocks, wie sie etwa politische Entwicklungen hervorrufen können. Dennoch bleibt ein Silberstreif am Horizont: Sollte es der Politik in der Eurokrise gelingen, rasch Vertrauen an den Kapitalmärkten zurückzugewinnen, könnte die Konjunktur vor allem in zweiten Halbjahr 2012 positiv überraschen.

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