Munich Re schätzt versicherten Schaden durch Hurrikan Irene auf rund 7 Mrd. US$

09.09.2011

Hurrikan Irene hat nach Schätzungen von Munich Re in der Karibik und in den USA einen versicherten Schaden in der Größenordnung von etwa 7 Mrd. US$ verursacht. Durch die noch anhaltenden Überflutungen im Nordosten der USA bestehen bei den Schadenschätzungen noch erhebliche Unsicherheiten. In der Summe sind Deckungen der staatlichen Überschwemmungsversicherung (NFIP) nicht berücksichtigt.

München. Irene war am 27. August in North Carolina an der US-Ostküste als Hurrikan der Stufe 1 mit Windgeschwindigkeiten von etwa 140 km/h auf Land getroffen und anschließend abgeschwächt, aber mit extremen Niederschlägen entlang der Küste nach Norden bis nach New York gezogen. Zuvor hatte Irene bereits Inselstaaten in der Karibik getroffen.

Munich Re schätzt die eigene Belastung für die Gruppe einschließlich Spezial-Erstversicherungsaktivitäten auf eine Größenordnung in niedriger dreistelliger Mio.-€-Höhe netto und vor Steuern.

Für den weiteren Verlauf der Tropensturmsaison im Nordatlantik können keine Vorhersagen getroffen werden. Bis Anfang September lag die Sturmaktivität der diesjährigen Sturmsaison über dem Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre.

 

Disclaimer
Diese Unternehmensnachricht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Munich Re beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.