Munich Re zieht positive Zwischenbilanz für die Wüstenstrominitiative Dii

26.10.2010

Ein Jahr nach Gründung der Dii GmbH, der Planungsgesellschaft für die Wüstenstrominitiative, hat Munich Re eine positive Zwischenbilanz gezogen. „Wir sind sehr zufrieden damit, wie die Dii vorankommt. Es war und ist eine bahnbrechende Initiative, die wir mit Partnern vor einem Jahr angeschoben haben. Es geht um nicht weniger als die Umsetzung der Vision vom Strom aus der Wüste. Wird sie Realität, werden alle profitieren – Nordafrika und der Mittlere Osten durch eine eigene und stabile Energieversorgung als Grundlage für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum in der Region, das Weltklima durch den Ausbau erneuerbarer Energien und letztlich auch die Unternehmen, die als Vorreiter solche Projekte realisieren“, sagte Torsten Jeworrek, im Vorstand von Munich Re für das weltweite Rückversicherungsgeschäft zuständig.

Die Dii GmbH war am 30. Oktober 2009 mit Sitz in München gegründet worden, nachdem auf Initiative von Munich Re und der Desertec-Foundation schon drei Monate vorher mit elf weiteren Unternehmen ein Memorandum of Understanding zur Entwicklung einer kommerziellen Industrieinitiative unterzeichnet worden war. Ziel der Gesellschaft ist es, bis Ende 2012 Investitionspläne für die Privatwirtschaft zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind in der MENA-Region (Mittlerer Osten, Nordafrika) zu entwickeln. Mittlerweile gehören dem Konsortium 18 (bald 19) Anteilseigner an, zudem wird die Initiative von inzwischen über 30 assoziierten Mitgliedern unterstützt. Die Dii stellte jetzt auf einer internationalen Konferenz in Barcelona, an der auch EU-Kommissar Günther Oettinger teilnahm, eine Zwischenbilanz ihrer Tätigkeit und ihre weiteren Vorhaben vor.

Jeworrek betonte die Bedeutung der Initiative vor dem Hintergrund des Klimawandels und der auf mittlere Sicht nötigen Umsteuerung hin zu erneuerbaren Energien. „Der Klimawandel ist die vielleicht größte Herausforderung der Menschheit. Wetterbedingte Naturkatastrophen nehmen an Zahl und Intensität tendenziell zu, und wir glauben, dass der Klimawandel daran einen Anteil hat. Wir können nicht bis zur 100prozentigen Gewissheit warten, sondern halten Handeln jetzt für wichtig und sinnvoll. Auch deshalb haben wir 2009 die Vision vom Strom aus der Wüste unterstützt, denn Visionen verändern die Welt. Und wenn sie dies tun, profitieren die Vorreiter davon“, sagte er.

„Was wir dazu einbringen können, ist unser Risiko-Knowhow. Wir werden mit geeigneten Risikotransferlösungen Technologiefirmen beim kommerziellen Einsatz neuer Produkte im Bereich erneuerbarer Energien unterstützen und die Finanzierung solcher Projekte für Investoren erleichtern. Und wir sind auch zu eigenen Investments in solche Anlagen bereit“, betonte Jeworrek. Munich Re hat sich zum Ziel gesetzt, die eigenen Investitionen in erneuerbare Energien in den kommenden Jahren auf bis zu 2,5 Mrd. € auszuweiten.

 

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