Munich Re schüttet über 1,3 Mrd. € an Aktionäre aus

27.04.2016

Die Gruppe

Munich Re zahlt für das Geschäftsjahr 2015 eine deutlich erhöhte Dividende von 8,25 (Vorjahr: 7,75) € pro Aktie. Damit schüttet Munich Re über 1,3 Mrd. € an ihre Aktionäre aus. Dem entsprechenden Vorschlag stimmten die Aktionäre in der heutigen Hauptversammlung in München zu.

Zum Geschäftsverlauf 2015 sagte Vorstandsvorsitzender Nikolaus von Bomhard bei der heutigen Hauptversammlung: „Im vergangenen Jahr hat Munich Re trotz eines schwierigen Umfeldes einen Gewinn von 3,1 Mrd. € erzielt. Damit ist es uns das vierte Jahr in Folge gelungen, mehr als 3 Mrd. € Gewinn zu erwirtschaften. Dies ist ein gutes Ergebnis.“

Von Bomhard erklärte weiter: „Daher werden wir die Dividende um 50 Cent auf 8,25 € anheben. Noch wichtiger als die Höhe ist uns die Nachhaltigkeit der Dividende. Wir sind davon überzeugt, dass wir, bei einer einigermaßen normalen Entwicklung, diese 8,25 € pro Aktie auch künftig erwirtschaften können.“

Zusätzlich gibt Munich Re nicht benötigtes Kapital über Aktienrückkauf-programme zurück: Seit der vergangenen Hauptversammlung wurden Aktien im Wert von 1 Mrd. € zurückgekauft; das waren knapp 5,8 Mio. Aktien oder rund 3,47 % des Grundkapitals. Über ein weiteres Aktienrückkaufprogramm sollen im Zeitraum bis zur Hauptversammlung am 26. April 2017 erneut Aktien im Wert von bis zu 1 Mrd. € zurückgekauft werden. Voraussetzung auch für diesen Rückkauf ist, dass massive Verwerfungen an den Kapitalmärkten und im operativen Geschäft ausbleiben. Nimmt man Dividenden und Aktienrückkäufe zusammen, so hat Munich Re in den vergangenen zehn Jahren, direkt oder indirekt, rund 20 Mrd. € an ihre Aktionäre ausgezahlt.

Mit Blick auf das Gewinnziel 2016 erklärte von Bomhard, der – wie bereits angekündigt – zum 26. April 2017 sein Vorstandsmandat und damit auch den Vorsitz des Vorstands niederlegen wird: „Für das laufende Jahr hatten wir einen Gewinn in einer Spanne zwischen 2,3 und 2,8 Mrd. € in Aussicht gestellt.“ Diese Zielgröße berücksichtigt keine größeren Aufwendungen für die Umsetzung des ERGO Zukunftsprogramms, über das im 2. Quartal berichtet werden wird. Als erste, noch sehr frühe Einschätzung der ersten drei Monate des laufenden Jahres sagte von Bomhard: „Von Januar bis März fielen erneut nur wenig Großschäden an, dennoch wird das Ergebnis des 1. Quartals nach heutiger erster Einschätzung deutlich hinter dem Vorjahr und unseren Erwartungen zurückbleiben. Die Kapitalmärkte zeigten sich im 1. Quartal sehr volatil. So gaben vor allem die Aktienkurse nach und wir werden Abschreibungen zu verbuchen haben.“ Zahlen zum 1. Quartal 2016 wird Munich Re am 10. Mai 2016 veröffentlichen.

Zu den Geschäftsperspektiven von Munich Re sagte er: „Wir versuchen permanent, neue Märkte zu erschließen und neue Produkte zu entwickeln. Innovation war schon immer ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Wer nicht innovativ ist, wird als Fußnote in der Geschichte enden. Wir haben keine Angst vor diesen Veränderungen. Im Gegenteil: Ich sehe die Digitalisierung, wie auch das ganze Thema Innovation, als eine riesige Chance. Denn das vor uns liegende Potential an profitablen Geschäftsmöglichkeiten ist enorm. Und es ist wirklich eine Freude zu sehen, mit welchem Schwung und welcher Kreativität es gerade im Konzern erschlossen wird.“

Beschlüsse der Hauptversammlung

Die Hauptversammlung fasste alle Beschlüsse mit großer Mehrheit; darunter:

  • Für das Geschäftsjahr 2015 wird eine Dividende von 8,25 (2014: 7,75) € je Aktie ausgeschüttet. Die Gesamtausschüttung beträgt 1,329 (1,293) Mrd. €.
  • Als Nachfolger von Anton van Rossum (70), der sein Aufsichtsratsmandat mit Wirkung zum Ablauf der Hauptversammlung niedergelegt hatte, wurde Clement B. Booth (61) als Vertreter der Aktionäre in den Aufsichtsrat gewählt. Booth wurde für die verbleibende Amtszeit von van Rossum, also bis zur Hauptversammlung im Jahr 2019, gewählt.
  • Die Ermächtigung, eigene Aktien zu erwerben (auch unter Einsatz von Derivaten), wurde erneut erteilt; auf sie darf ein Anteil am Grundkapital von bis zu 10 % entfallen. Die am 23. April 2015 erteilte Ermächtigung war durch das im Juni 2015 gestartete Aktienrückkaufprogramm bereits zu einem maßgeblichen Teil ausgeschöpft und wurde nun ersetzt.

Alle Abstimmungsergebnisse sind unter www.munichre.com/hv veröffentlicht. Über das Aktionärsportal erhalten die Aktionäre fortlaufend aktuelle Informationen zu Munich Re.

 

Munich Re steht für ausgeprägte Lösungs-Expertise, konsequentes Risikomanagement, finanzielle Stabilität und große Kundennähe. Damit schafft Munich Re Wert für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte die Gruppe, die Erst- und Rückversicherung unter einem Dach kombiniert, einen Gewinn in Höhe von 3,1 Mrd. €. Ihre Beitragseinnahmen beliefen sich auf über 50 Mrd. €. Sie ist in allen Versicherungssparten aktiv und mit über 43.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Mit Beitragseinnahmen von rund 28 Mrd. € allein aus der Rückversicherung ist sie einer der weltweit führenden Rückversicherer. Besonders wenn Lösungen für komplexe Risiken gefragt sind, ist Munich Re ein gesuchter Risikoträger. Den Großteil ihrer Erstversicherungsaktivitäten bündelt Munich Re in der ERGO. ERGO ist eine der führenden Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist ERGO in mehr als 30 Ländern vertreten und bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. 2015 nahm ERGO Beiträge in Höhe von 17,9 Mrd. € ein. Im internationalen Gesundheitsgeschäft bündelt Munich Re ihre Leistungen in der Erst- und Rückversicherung sowie den damit verbundenen Services unter dem Dach der Marke Munich Health. Die weltweiten Kapitalanlagen (ohne Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug) von Munich Re in Höhe von 215 Mrd. € werden von der MEAG betreut, die ihre Kompetenz auch privaten und institutionellen Anlegern außerhalb der Gruppe anbietet.

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Diese Medieninformation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Munich Re beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

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