• Zum 1.1.2004: Erfolgreiche Erneuerung im Rückversicherungsgeschäft 

  • Ertrags-potenzial nachhaltig gesteigert 

  • Erstmalige Anwendung von IAS 32/39 (Dezember 2003)
     

Bei den Neuverhandlungen ihres Schaden-Unfall-Rückversicherungsgeschäfts hat sich die Münchener Rück unverändert am Ziel nachhaltiger versicherungstechnischer Gewinne ausgerichtet. Erneut und damit im dritten Jahr in Folge erreichte die Gruppe signifikante Verbesserungen bei Preisen und Bedingungen.

Stefan Heyd, Vorstandsmitglied der Münchener Rück: "Wir haben in der anhaltend guten Situation auf dem Rückversicherungsmarkt vor allem günstigere Vertragsbedingungen erreicht. Trotz stellenweise zunehmenden Preiswettbewerbs konnten wir so die Risikostruktur unseres Portefeuilles und damit unser Gewinnpotenzial wesentlich verbessern. Unsere Politik zielt auf die nachhaltige Sicherung und Steigerung unseres Ertrags."

Maßgeblich für die nachhaltige Vergrößerung des Ertragspotenzials waren durchgreifende Verbesserungen in den Bedingungen vieler Rückversicherungsverträge. Beispiele sind die Einführung zusätzlicher Limitierungen bei der Deckung von Betriebsunterbrechungsschäden, die verstärkte Vereinbarung von Ereignis- und Jahreslimits bei der Deckung von Naturgefahren und erhöhte Schadenselbstbehalte der Erstversicherer in der Kraftfahrt-Haftpflicht-versicherung.

Zum 1. Januar 2004 standen bei der Münchener Rück etwa 60 % des gesamten Schaden-Unfall-Rückversicherungsgeschäfts zur Erneuerung an. Das Beitragsvolumen aus dem erneuerten Geschäft konnte im Durchschnitt um 9 % erhöht werden. Diese Erhöhung setzt sich zu etwa gleichen Teilen aus Raten- und Anteilserhöhungen zusammen. Neugeschäft wurde in Höhe von 10 % gezeichnet. 21 % des Geschäfts wurden nicht erneuert, da die Münchener-Rück-Gruppe ihre Strategie eines selektiven und ertragsorientierten Underwritings konsequent fortgesetzt hat. Deshalb wird sich aus der Erneuerungsrunde in der Schaden-Unfall-Rückversicherung voraussichtlich insgesamt ein leichter Beitragsrückgang für 2004 ergeben.

Neue Regeln des IASB angewandt

Zum 31. Dezember 2003 wendet die Münchener Rück die am 17. Dezember 2003 vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedete Neufassung von IAS 32/39 an. Den IAS 32.97/IAS 39.104 entsprechend werden beide Standards retrospektiv angewandt. Der änderungsbedarf für Geschäftsjahre vor dem 1. Januar 2002 wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Die Abschlüsse der Geschäftsjahre 2002 und 2003 werden die Neuregelungen von IAS 39 erfolgswirksam abbilden.

Wegen der damit verbundenen erheblichen Mehrarbeit werden die vorläufigen Zahlen zum Konzernabschluss der Münchener-Rück-Gruppe am 17. März 2004 weniger detailliert als im Vorjahr ausfallen. Die Bilanzpressekonferenz wird am 15. April 2004 in München stattfinden.

Am 17.3.2004, 10:00 Uhr berichten wir im Rahmen einer Telefonkonferenz über die vorläufigen Zahlen 2003.

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft
gez. Heyd          gez. Küppers

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