In die Zukunft
Munich Re modernisiert ihre Unternehmenszentrale in München-Schwabing
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Vision und Tradition im Einklang
Derzeit werden das Hauptgebäude und das gegenüberliegende Ostgebäude grundsaniert, damit Raum für zukunftsorientiertes Arbeiten und ein moderner Ort der Begegnung mit Kunden und Gästen geschaffen wird. Die Investition in den Umbau ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens zu seinem Standort in München-Schwabing und zu seiner Verantwortung als Teil der Stadtgesellschaft.
Ziel des umfassenden Umbaus, der 2025 begann, ist es, den Unternehmensstandort in der Stadt weiterzuentwickeln und die Geschichte von Munich Re mit der Vision eines modernen, zukunftsfähigen Arbeitsortes in Einklang zu bringen. Der verantwortungsvolle und sorgfältige Umgang mit historischer Bausubstanz und Kunst, die Instandsetzung mit Fokus auf Nachhaltigkeit sowie intelligente Lösungen in Hinblick auf technische Infrastruktur und zukunftsorientiertes Arbeiten stehen im Mittelpunkt der Baumaßnahmen. Der Wiedereinzug in beide Gebäude ist für 2029 geplant.
Die Unternehmensarchitektur von Munich Re – stets auf der Höhe der Zeit
Das Hauptgebäude – modernes Arbeiten zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Das Hauptgebäude der 1880 gegründeten Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft entstand in den Jahren 1912/1913 nach Entwürfen der Architekten Oswald Eduard Bieber und Wilhelm Hollweck. Nach nur 13 Monaten Bauzeit konnte die Belegschaft, die in den Jahrzehnten zuvor auf verschiedene Standorte in der Münchner Innenstadt verteilt war, den Neubau im Stadtteil Schwabing beziehen.
Der äußerlich im Stil des Historismus gestaltete Bau war im Inneren durch seine Stahlbeton-Bauweise auf dem höchsten Stand der damaligen Technik. Seine zeitgemäße Konstruktion, die Flexibilität der Raumgestaltung und die dadurch ermöglichte Arbeitsökonomie machte das Hauptgebäude für lange zu einem der innovativsten Bürogebäude Münchens. Seit 1973 steht der Bau unter Denkmalschutz.
Das Ostgebäude – state of the art der 60er Jahre
Zeitachse
FAQ
Warum renoviert Munich Re sein Hauptgebäude in der Königinstraße 107 und das Ostgebäude gegenüber?
Das Unternehmen renoviert sein historisches Hauptgebäude in der Königinstraße 107, um einen wichtigen Teil seines Unternehmens – aber auch des Münchner Architekturerbes zu bewahren und den Standort zukunftsfähig zu machen. Das Hauptgebäude ist seit seiner Fertigstellung 1913 ununterbrochen in Nutzung und eng mit der Identität von Munich Re als globalem Rückversicherer mit Sitz in München verbunden.
Auch das Ostgebäude aus dem Jahr 1965 am Eingang des Englischen Gartens wird aktuell saniert. Gemeinsam bilden die beiden denkmalgeschützten Gebäude einen zusammenhängenden Campus, der umsichtig im Sinne einer dauerhaften Nutzung modernisiert wird.
Was ist das übergeordnete Ziel der Revitalisierung?
Wird sich das äußere Erscheinungsbild der Gebäude verändern?
Die Außenfassaden beider Gebäude bleiben aufgrund der Denkmalschutzvorgaben und ihrer gestalterischen Qualität weitgehend unverändert.
Am Hauptgebäude werden sich Änderungen lediglich im Schmuckhof zeigen, mit dem Ziel, einen transparenten, attraktiven und funktional verbesserten Eingangsbereich zu schaffen. Zudem wird dem Innenhof ein zeitgemäßes Architekturelement hinzugefügt: Er wird mit einem Glasdach überdacht, das einen offenen, lichten Raum schafft, von außen aber nur aus der Vogelperspektive sichtbar ist.
Am Ostgebäude wird die Aluminiumfassade energetisch ertüchtigt, optisch aber nicht verändert. Äußerlich sichtbare Änderungen werden sich lediglich im zurückgesetzten Erdgeschoss ergeben, welches als Empfangs- und Begegnungsort transparenter gestaltet wird.
Was ändert sich im Inneren der Gebäude?
Wie trägt die Renovierung zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz bei?
Wer trägt die Verantwortung für die architektonische Gestaltung?
In welchem Zeitraum findet die Renovierung statt?
Was tun wir, damit die Baustelle die Umgebung möglichst wenig beeinträchtigt?
Warum ist diese Renovierung eine langfristige Investition in den Standort München?
Projektbeteiligte Planer und Berater
Projektsteuerung: Drees & Sommer
Generalplanung: allmannwappner gmbh
Künstlerische Oberleitung: Wilkinson Eyre Architects
Ausschreibung & Objektüberwachung: Leitwerk AG
Technische Gebäudeausrüstung: Assmann Beraten + Planen GmbH
Planung Außenanlagen: Alexander Over Landschaftsarchitekt
Tragwerksplanung: schlaich bergermann partner, sbp se
Tragwerksplanung Tiefbau:
bwp Burggraf + Weber GmbH
Fassadenplaner: Bauraum
Sonderlichtplanung: pfarré lighting design
Brandschutzplanung: hhpberlin Ingenieure für Brandschutz
Klima und Energiekonzept: Transsolar Energietechnik GmbH
Planung Medientechnik: macom GmbH
Bauphysik & Bauakustik: Müller BBM Building Solutions GmbH
Planung Schadstoffsanierung: PGA Planung Gutachten Analytik
Baulogistikplanung: SCL Sustainable Construction Logistics
Küchenplanung: Ingenieurbüro Schaller
Sicherheitskoordination: Sakosta GmbH