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Versicherungstechnische Aspekte

Es gibt zahlreiche Gebiete mit hohen Bevölkerungs- und Wertekonzentrationen, die in seismisch sehr aktiven Zonen liegen. Für die Versicherungswirtschaft erweist sich die mögliche Schadenakkumulierung, die die Gefahr des wirtschaftlichen Ruins einschließt, in Gebieten hoher Werte- und Versicherungsdichte bei gleichzeitig hoher Gefährdung als ein zentrales Problem. Umso wichtiger ist es, ein objektives Bild der Gefährdung zu gewinnen. Nur auf dieser Grundlage können die richtigen Vorsorgemaßnahmen eingeleitet werden, seien es nun realistische Prämienkalkulation, Kumulkontrolle und Reservenbildung oder auch bautechnische Verbesserungen und Landnutzungsbeschränkungen.

Die Erdbebenversicherung ist im Allgemeinen ein Zusatz zur klassischen Feuerdeckung oder Bestandteil einer EC-Police (Extended Coverage). Substanzielle Selbstbehalte, vorzugsweise zu definieren als Prozentsatz der Versicherungssumme, und strikte Limitierung der Haftungsübernahme durch Policen- und Ereignislimite zur Begrenzung von Schadenkumulen sind die Voraussetzung der Versicherbarkeit von Erdbeben. Im Vergleich zu Sturm ist die Versicherungsdichte für Erdbeben ähnlich wie bei Überschwemmung in weltweitem Maßstab im Durchschnitt gering. Dies liegt vor allem darin begründet, dass starke Schadenereignisse selbst in seismisch hochaktiven Gebieten eher selten sind.


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