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Prävention

Erdbebensicheres Bauen
Die wichtigste Vorsorgemaßnahme ist die ingenieurtechnische Auslegung von Gebäuden gegen Erdbebenkräfte, die üblicherweise durch nationale Bauvorschriften geregelt ist. In den meisten heute gebräuchlichen Vorschriften steht der Schutz von Menschenleben im Vordergrund, d. h., ein primäres Ziel ist es, die Standfestigkeit des Bauwerks zu gewährleisten, unter bewusster Inkaufnahme von Sachschäden. Richtlinien der neuen Generation hingegen, gestaltet nach dem Prinzip des sogenannten „performance based design“ wie z. B. in den USA, Japan und Neuseeland, berücksichtigen jedoch zusätzlich das Kriterium der Minderung von Sachschäden. Gegenüber diesen ingenieurtechnischen Maßnahmen werden landesplanerische Lösungen wie bewusste Standortwahl oder Ausweisung von städtischen Entwicklungsräumen im Hinblick auf die Meidung hochgefährdeter Gebiete aber häufig vernachlässigt.

Notfallpläne und Katastrophenvorsorge
Auch Notfallpläne auf Gemeinde-, Provinz- oder staatlicher Ebene sind ein wichtiger Baustein der Katastrophenvorsorge. Hierbei geht es vor allem um die Koordination von schadenmindernden Vorkehrungen und Hilfsmaßnahmen im Katastrophenfalle für alle Beteiligten, aber auch um vorbeugende Öffentlichkeitsarbeit, Einsatzübungen und spezielle Schulungen.


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