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Vorhersage

Eine zeitlich und räumlich exakte Vorhersage von Erdbeben ist nach heutigem Stand der Wissenschaft nicht möglich. Man kennt zwar eine Reihe von Vorläuferphänomenen, die jedoch in Zeitverlauf und Größenordnung sehr stark variieren oder auch ganz fehlen können. Zu diesen Phänomenen gehören beispielsweise schwache Beben (Mikrobeben), Veränderungen des Gesteinsdrucks, des Magnet- oder Schwerefeldes und ungewöhnliche Bewegungen des Grundwasserspiegels sowie das Austreten von Gasen aus dem Boden oder auch das ungewöhnliche Verhalten von Tieren. Wegen des volkswirtschaftlichen Schadens und eventueller Opfer (Massenpanik) wäre eine Frühwarnung der Bevölkerung nur sinnvoll, wenn die Zahl der zu erwartenden Erdbebenopfer als sehr groß eingeschätzt wird und das Ereignis räumlich und zeitlich sehr genau und gesichert vorausgesagt werden kann.

Ein in den letzten Jahren stark vorangetriebenes Forschungsfeld ist die Erdbebenprognose, das heißt die Berechnung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Bebens für einen definierten Zeitraum (meist zwischen zehn und 50 Jahre).


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