© Myrzik & Jarisch

Ingenieurwissen als Grundlage fürs Schadenmanagement und Underwriting

Mit ihrem technischen Fachwissen und Risiko-Knowhow machen erfahrene Ingenieure bei Munich Re den Weg frei für komplexe Industrieprojekte und neue Technologien.

Ingenieure spielen eine Schlüsselrolle für erfolgreiches Underwriting und Schadenmanagement

Bei Munich Re arbeiten Ingenieure aus unterschiedlichsten Fachgebieten. Mit ihrem technischen Knowhow identifizieren und bewerten sie bestehende und potenzielle Risiken bei Bau- und Technologieprojekten.

Was erwarten wir von unseren Ingenieuren?

Analytical thinking and flexibility
bei der Übertragung von Ingenieurwissen auf neue Anwendungsbereiche
Offenheit
für Menschen, Kulturen und neue Technologien
Exzellente Kommunikationsfähigkeit, Verhandlungsgeschick und Entscheidungsfreude
Mindestens fünf Jahre Praxiserfahrung sowie Kenntnisse in der Anwendung von Construction 4.0-Verfahren

Risikomanagement schafft Mehrwert in Projekten

Schwimmende Brücke in Seattle: Maßgeschneiderte Lösung für ein Projekt mit großen und komplexen Risiken

Schwimmende Brücke in Seattle
Robert Gschwandner und Peter Hangen sind Senior Underwriters bei Munich Re. Die beiden Ingenieure schildern die Herausforderungen und Lösungen bei der Versicherung der Brücke in Seattle.
2016 wurde in Seattle die Governor Albert D. Rossellini Brücke eröffnet, auch bekannt als Evergreen Point Bridge oder SR 520 Bridge. Sie ist die längste schwimmende Brücke der Welt. Ein Ingenieurteam von Munich Re – besetzt mit Robert Gschwandner und Peter Hangen – unterstützte den Bau der Brücke sowie den Bau und Transport der Brückenpontons mit technischem Knowhow und Deckungskapazität.
Um bei Großprojekten die Übersicht zu behalten, braucht es fundamentales Ingenieurwissen, risiko- und versicherungstechnisches sowie betriebswirtschaftliches Verständnis. Ingenieure bei Munich Re sind wie Grenzgänger – in verschiedenen Welten zu Hause.
Stephan
Munich Re Deutschland, München
Executive Manager

Lernen Sie unsere Ingenieure kennen

Zwei Maschinenbau-Ingenieure mit Schwerpunkt Energietechnik kommen zu Munich Re: Beide nehmen am Einarbeitungsprogramm Engineering-Pool teil, beide spezialisieren sich auf Underwriting. Auf den ersten Blick die gleiche Laufbahn – bei Munich Re führt sie aber zu zwei ganz unterschiedlichen Tätigkeiten: Während Bernd sich mit der Erstversicherung von großen Infrastrukturprojekten befasst, entwickelt Bernhard Produkte für das Portfolio von Munich Re.
As a loss control engineer for the mining industry I am part of the claims division. I get to do a lot of travelling to mines located all over the world. At Munich Re people are not just numbers we get treated very well and the company culture makes me excited to come to work every day.
Stuart
Loss Control Engineer

Bernd: Versicherung von großen, komplexen Einzelrisiken bei Bauprojekten

Portrait Bernd Luckey
© Munich Re
Bernd Luckey, Munich Re UK, London, Underwriting Manager
Bernd arbeitet am Londoner Standort von Munich Re. Sein Team versichert Kunden aus der Infrastrukturbranche.

Als Underwriter im Erstversicherungsgeschäft steht Bernd in engem Kontakt mit den Kunden. Er passt die Deckung an die jeweiligen Projektanforderungen an und kommuniziert unseren Risikoappetit an Kunden und Makler. 

Verhandlungen mit Kunden und Maklern über die Versicherungsdeckung und die Prämie machen einen Großteil seiner Tätigkeit aus. Bernd hat es mit einem Käufermarkt zu tun: schnelle, sachgerechte Reaktionen und Entscheidungen sind hier erfolgskritisch. Bevor Munich Re Deckungskapazität zur Verfügung stellt, analysiert Bernd gemeinsam mit den potenziellen Kunden die jeweiligen Risiken, Anforderungen und Lösungen. Durch die Kundenkontakte ist sein Tagesablauf eng durchstrukturiert, aber auch abwechslungsreich.

Zwischen seinen Terminen beobachtet Bernd die aktuellen Entwicklungen auf dem Londoner Markt sowie Branchentrends, bewertet deren Auswirkungen anhand einer Risikomatrix und führt Risiko-Benchmarks durch, um attraktive Deckungen zu entwickeln. Bernd analysiert Versicherungssparten wie Cyber und Pandemie und schlägt Produktideen vor, die dann von seinen Kollegen im Bereich Produktinnovation aufgegriffen werden.

60%
Verhandlungen und Gespräche mit Kunden und Maklern
20%
Team- und Projektmanagement
20%
Risikobeurteilung, Analysen, Angebotserstellung und Dokumentation
5-10
Geschäftsreisen pro Jahr

Die Kunden und der Londoner Markt sind spannend – man weiß nie, was der Tag bringen wird. Mir gefällt auch, dass ich bei meiner Tätigkeit Verantwortung übernehmen kann. Außerdem schätze ich die hohe Einsatzbereitschaft der Munich Re Kollegen in aller Welt, getreu unserem Motto “not if, but how”.

Da fällt mir spontan kein einzelnes Projekt ein. Aber wenn man nach dem Abschluss eines Großprojekts vor dem fertigen Bauwerk steht, kann das – allein von der Größe und Kapazität her – schon sehr beeindruckend sein. Man hat den Mehrwert von Versicherung dann sozusagen direkt vor Augen. Das sind bewegende Momente. 

Bernhard: Neue Risikotransferprodukte für die Energiewirtschaft entwickeln

Portrait Bernhard Müller
© Myrzik & Jarisch
Bernhard Müller, Munich Re Deutschland, München, Head of New Energy and Loss Control Consulting
Bernhard arbeitet im Stammhaus von Munich Re in München. Produktinnovation und Beratung zur Schadensteuerung bilden die Schwerpunkte seiner Tätigkeit.

Bernhard ist insbesondere damit befasst, Produktideen zu identifizieren, die erhebliches Geschäftspotenzial bergen. Als aussichtsreich eingeschätzte Innovationen begleitet er von der Idee bis zur Marktreife.

Er betreut dabei den gesamten Prozess von der Ideation über Data und Business Intelligence bis hin zu Analysen und Risikomodellierung. Bernhard beurteilt Risiken. Das reicht von der Wahrscheinlichkeit, dass ein Windpark bei einem Hurrikan Schäden davonträgt, bis hin zur Einschätzung, wie hoch der durchschnittliche Ertrag des Windparks sein wird.

Für seine Tätigkeit benötigt Bernhard jederzeit ein klares Marktverständnis. Die Kollegen mit engem Kundenkontakt – darunter auch der Underwriting Manager Bernd Luckey in London – agieren für ihn als Ohr zum Markt. Gleichzeitig beobachtet Bernhard sorgfältig die technischen Entwicklungen und Markttrends im Energiesektor sowie in der Versicherungswirtschaft.

Bei der Produktgestaltung arbeitet er darüber hinaus mit Aktuaren, Data Scientists und Juristen zusammen. Um in diesem interdisziplinären Umfeld Ideen effektiv vermitteln zu können, braucht er hervorragende Kommunikationsfähigkeiten. Wenn das neue Produkt genehmigt und ein Budget zugewiesen ist, begleitet Bernhard das Produkt bis zum ersten Vertragsabschluss. 

30 %
Projektmanagement
30 %
Projektunterstützung und Beratung
20 %
Kundenkontakt und Ideation
20 %
Administration und Reisen

Die Herausforderung. Ich beurteile die Risiken und Chancen zukunftsweisender Engineering-Projekte und muss immer wieder die Perspektive wechseln. Auch den Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen, Branchen und Marktregionen finde ich inspirierend. Insbesondere schätze ich die globale Perspektive beim Austausch mit Risikomanagern in aller Welt. 

Einer meiner Favoriten ist der Wind Energy Yield Cover. Bevor wir gemeinsam mit den Teams von Weather & Commodity und Green Tech Solutions das Produkt entwickelten, haben wir mehrere Gespräche mit Kunden geführt. Das Produkt ist mittlerweile weltweit auf dem Markt und unterstützt die Durchführung umweltfreundlicher Energieprojekte. Ich bin dankbar, hier einen Beitrag leisten zu können. 

Karriereentwicklung Der Engineering-Pool von
Munich Re: Ingenieurwissen trifft Versicherungs-Knowhow

Der Engineering-Pool von Munich Re ist ein zweijähriges Einarbeitungsprogramm, das erfahrene Ingenieure auf eine Tätigkeit in der Versicherungswirtschaft vorbereitet. Die Teilnehmer erwerben dabei eine Zusatzqualifikation als Underwriter oder Schadenmanager und lernen die Abteilungen von Munich Re, mit denen sie künftig zusammenarbeiten werden, intensiv kennen.

Passen wir zueinander?