Neue Klimastrategie Munich Re

10.12.2020

Gruppe

Als verantwortungsvolles Unternehmen wird Munich Re ihren Beitrag zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens leisten. Munich Re gibt sich deshalb für die Kapitalanlagen, für das Versicherungsgeschäft und für den eigenen Betrieb ehrgeizige Klimaschutzziele. So werden die Netto-Emissionen im Anlageportfolio in einem Zwischenschritt bis zum Jahr 2025 um 25 - 29 % reduziert, ehe sie bis zum Jahr 2050 auf null sinken. Bereits heute investiert Munich Re nicht mehr in Unternehmen, die mehr als 30 % ihres Umsatzes mit Kohle erwirtschaften oder Öl aus Ölsanden gewinnen. 

Im Bereich Öl- und Gasförderung sowie -exploration (direktes und fakultatives Geschäft) senkt Munich Re seine klimarelevante Versicherungsexponierung, so dass die zurechenbaren CO2-Emissionen bis 2050 netto bei null liegen. Im ersten Schritt strebt Munich Re bis 2025 eine Reduzierung der Emissionen um 5% an. Das kohlebezogene Exposure des direkten und fakultativen Versicherungsgeschäfts wird Munich Re weltweit in einem ersten Schritt um 35 % bis zum Jahr 2025 reduzieren, ehe es bis zum Jahr 2040 auf null sinkt. 

Bereits derzeit versichert Munich Re keine neuen Kohlekraftwerke /-minen und keine Anlagen zur Ölsandgewinnung mehr. Im eigenen operativen Betrieb ist Munich Re seit 2015 klimaneutral und hat die CO2-Emissionen pro Mitarbeiter bereits um 44 % seit 2009 gesenkt. Die noch vorhandenen CO2-Emmissionen sollen um weitere 12 % je Mitarbeiter bis zum Jahr 2025 sinken. Fünf Jahre später, im Jahr 2030, sollen die CO2-Emmissionen des eigenen Betriebs auf Netto-Null reduziert sein. Das bedeutet, dass mögliche noch vorhandene Emissionen durch Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre ausgeglichen werden müssen.