Die Flut in Louisiana: Ein ortsfestes Tief

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4. Januar 2017 | Naturkatastrophen 2016

Die Flut in Louisiana: Ein ortsfestes Tief

Andauernde, heftige Regenfälle führten im August 2016 im US-Bundesstaat Louisiana zu Überschwemmungen. Ganze Landstriche standen unter Wasser.

Entsetzliche Superlative: Es war die schwerste Naturkatastrophe in den USA seit dem Hurrikan „Sandy“ 2012 und eine Regenmenge, die das Dreifache des Hurrikans Katrina 2005 erreichte. Betroffen war vor allem der Süden Louisianas inklusive der Hauptstadt Baton Rouge. Stellenweise fiel zwischen dem 12. und 14. August die gewaltige Regenmenge von ca. 650 Liter/m2 (Livingston). Neben Sturzfluten traten viele Flüsse über die Ufer, es mussten 30.000 Menschen vor den Wassermassen gerettet werden. Mindestens 13 Menschen verloren ihr Leben, rund 60.000 Gebäude wurden zerstört. Ca. 100.000 Menschen stellten Anträge auf Soforthilfe.

Eine wissenschaftliche Studie zur Ursachenanalyse stufte das Ereignis dieser Intensität innerhalb der zentralen Golfküstenregion mit einer Wiederkehrperiode von etwa 30 Jahren ein. Gemäß dieser Studie ist ein solches Ereignis im Vergleich zu einer Modellrechnung ohne den Klimawandel bereits um einen Faktor von 1,4 wahrscheinlicher geworden.


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