Quartalsgewinn von 738 Mio. € – Gewinnziel für 2014 sollte leicht übertroffen werden

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6. November 2014 | Die Gruppe

Pressemitteilung

Quartalsgewinn von 738 Mio. € – Gewinnziel für 2014 sollte leicht übertroffen werden

Munich Re hat in den ersten neun Monaten 2014 einen Konzerngewinn von 2,4 Mrd. € (Vorjahreszeitraum: 2,1 Mrd. €) erzielt. Im 3. Quartal erreichte die Gruppe einen Gewinn von 738 (630) Mio. €. Damit sollte das Gewinnziel von 3 Mrd. € für 2014 leicht übertroffen werden.

Finanzvorstand Jörg Schneider zeigte sich mit dem Quartalsergebnis zufrieden. „Das konzernweite Geschäft von Munich Re verlief trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfreulich.“

Schneider betonte das große Zukunftspotenzial von Munich Re: „Es gibt noch viele Risiken, die entweder unter- oder gar nicht versichert sind.“ Als Beispiele für Unterversicherung nannte Schneider Regionen mit High-Tech-Zentren, etwa in Asien. Auch Haftungsrisiken seien oft nicht ausreichend versichert – nicht nur bei komplexen Technologien. Ein weiteres Wachstumsfeld seien Wetterrisiken, etwa Einnahmeausfälle von Unternehmen bei zu großer Kälte oder zu starkem Regen. „Hier werden nur Risiken in einstelliger Milliardenhöhe gedeckt, die ökonomischen Wetterrisiken weltweit sind aber um ein Vielfaches höher“, erklärte der Finanzvorstand. In der Erstversicherung habe ERGO mit ihrer neuen Hochwasserpolice für Gebäude in Hochrisikogebieten deutlich gemacht, dass bisher unversicherbare Risiken inzwischen gedeckt werden können. Munich Re werde auch weiterhin mit der in den wichtigsten Märkten der Welt angesiedelten Risikoexpertise vermehrt anspruchsvolle Lösungen für den Risikotransfer entwickeln und so Chancen auf profitables Wachstum nutzen.

Mit Blick auf das von Munich Re für 2014 angestrebte Ergebnis betonte er: „Es gibt immer noch Unsicherheiten, wie zum Beispiel die in Europa jetzt erst beginnende Wintersturmsaison. Die Schäden durch Wirbelstürme in den USA und der Karibik waren aber bisher recht gering. Insgesamt rechnen wir daher inzwischen damit, einen Gewinn von etwas über 3 Mrd. € erreichen zu können.“

Zusammenfassung der Zahlen des 3. Quartals
Das operative Ergebnis lag im 3. Quartal mit 910 (1.056) Mio. € unter dem des Vorjahresquartals. Das sonstige nicht operative Ergebnis verbesserte sich um 282 Mio. € auf -126 (-408) Mio. €, da die Währungseinflüsse deutlich weniger belasteten als im Vorjahr. Insgesamt war das Ergebnis des 3. Quartals geprägt durch unterschiedliche, gegenläufig wirkende Sonderfaktoren: Belastend wirkten zum Beispiel die Wertentwicklung der derivativen Finanzinstrumente und negative Währungseinflüsse. Demgegenüber stand im 3. Quartal ein Steuerertrag von 10 (41) Mio. €. Das Eigenkapital stieg im Vergleich zum Jahresende vor allem dank der Quartalsgewinne, der positiven Entwicklung der bilanzierten unrealisierten Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen und aufgrund der Währungsentwicklung um 11,7 % auf 29,3 (26,2) Mrd. €. Seit der Hauptversammlung Ende April wurden im Rahmen des im März angekündigten Aktienrückkaufprogramms bisher Aktien im Wert von rund 540 Mio. € zurückgekauft, im ganzen Geschäftsjahr für 1.240 Mio. €.

Annualisiert lag die risikoadjustierte Eigenkapitalrendite (RoRaC) in den ersten neun Monaten bei 13,6 % und damit nur erfreulich knapp unter der Zielmarke von 15 %; auf das gesamte Eigenkapital wurde eine annualisierte Rendite (RoE) von 11,8 % verdient.

Die gebuchten Bruttobeiträge sanken im 3. Quartal um 3,6 % auf 12,1 (12,5) Mrd. €. Bei unveränderten Wechselkursen wäre das Beitragsvolumen im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,0 % gesunken.

Rückversicherung: Gewinn von 533 Mio. € im 3. Quartal
Im Rückversicherungsgeschäft betrug das operative Ergebnis im 3. Quartal 598 (845) Mio. €. Der Anteil des Geschäftsfelds Rückversicherung am Konzernergebnis belief sich im 3. Quartal auf 533 (511) Mio. €. Von Januar bis September steuerte die Rückversicherung ein Ergebnis von 1.928 (1.703) Mio. € bei.

Die gebuchten Bruttobeiträge fielen von Juli bis September gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,3 % auf 6,7 (6,9) Mrd. €. Bei unveränderten Wechselkursen wäre der Umsatz um 1,7 % gefallen. Im Segment Lebensrückversicherung sanken die gebuchten Bruttobeiträge im 3. Quartal um 6,9 % auf 2.449 (2.631) Mio. €. Die Beiträge in der Schaden- und Unfallrückversicherung stiegen insgesamt um 0,5 % auf 4.284 (4.263) Mio. €.

In der Lebensrückversicherung lag das versicherungstechnische Ergebnis im 3. Quartal bei 57 (-27) Mio. €. Erhebliche Aufwendungen ergaben sich aus der Ablösung einzelner Verträge in den USA, damit entlastet Munich Re die zukünftige Ergebnisentwicklung. Ansonsten entwickelte sich das Ergebnis in den anderen wichtigen Märkten erwartungsgemäß oder besser.

In der Schaden- und Unfallrückversicherung lag die Schaden-Kosten-Quote im 3. Quartal bei 91,3 (94,3) % der verdienten Nettobeiträge, in den ersten neun Monaten lag sie bei 93,2 (93,1) %. Die Gesamtbelastung durch Großschäden betrug im 3. Quartal 257 (595) Mio. €. Damit machten die Aufwendungen für Großschäden im 3. Quartal 6,4 (14,8) % der verdienten Nettobeiträge aus, in den ersten neun Monaten 7,5 (10,8) %.

Die Belastungen aus Naturkatastrophen lagen im 3. Quartal mit 100 (306) Mio. € weit unter den Erwartungen. Im September verursachte Hurrikan Odile im Nordwesten Mexikos schwere Schäden, hier rechnet Munich Re mit einer Belastung in Höhe von rund 65 Mio. €. Weitere Schäden größeren Ausmaßes verursachten heftige Regenfälle in verschiedenen Teilen der USA im August, die Belastungen für Munich Re belaufen sich hier auf rund 35 Mio. €. Im Übrigen gab es für Schadenereignisse früherer Geschäftsjahre gegenläufige, in der Summe neutrale Anpassungen. Die von Menschen verursachten Schäden summierten sich im 3. Quartal auf 158 (288) Mio. €. Da die Meldungen für die sogenannten Basisschäden insgesamt weiterhin spürbar unter dem erwarteten Niveau liegen, konnten Rückstellungen in Höhe von 160 Mio. € aufgelöst werden; in den ersten neun Monaten waren es 485 Mio. €. Das sind jeweils 4 % der in der jeweiligen Periode verdienten Nettobeiträge.

In der kommenden Erneuerungsrunde zum 1. Januar 2015 steht bei Munich Re etwas mehr als die Hälfte des Nicht-Leben-Rückversicherungsgeschäfts zur Erneuerung an. Torsten Jeworrek, Vorstandsmitglied und verantwortlich für die Rückversicherungsaktivitäten von Munich Re, betonte: „Wir werden weiter dem Preisdruck widerstehen und wenn nötig Geschäft aufgeben. Unser Knowhow und unsere Kapazität setzen wir in diesem Umfeld besser ein, indem wir für unsere Kunden neue und intelligente Deckungskonzepte für deren unterschiedliche Bedarfe entwickeln und anbieten. Angesichts der insbesondere im asiatischen Raum unverändert dynamischen Wirtschaftsentwicklung sehen wir insgesamt gute Chancen für profitables Wachstum.“

Erstversicherung: Gewinn von 155 Mio. € im 3. Quartal
Das operative Ergebnis des Segments Erstversicherung für die Monate Juli bis September lag bei 251 (170) Mio. €. Das Konzernergebnis betrug im 3. Quartal 155 (94) Mio. €. Von Januar bis September steuerte die Erstversicherung ein sehr erfreuliches Ergebnis von 413 (360) Mio. € bei. Die ERGO Versicherungsgruppe erreichte im 3. Quartal ein Ergebnis in Höhe von 155 (122) Mio. €.

Die Schaden-KostenQuote in der Schaden- und Unfallversicherung lag im 3. Quartal mit 95,8 % der verdienten Nettobeiträge deutlich unter dem Vorjahreswert von 99,2 %; in den ersten drei Quartalen lag sie bei 95,6 (97,1) %. Im 3. Quartal verschlechterte sich die Schaden-Kosten-Quote in der internationalen Schaden- und Unfallversicherung auf 100,0 (97,2) %. Im deutschen Geschäft lag sie im gleichen Zeitraum bei 93,2 (100,4) %.

Die gesamten Beitragseinnahmen über alle Sparten hinweg blieben im 3. Quartal 2014 weitgehend stabil und beliefen sich auf 4.303 (4.309) Mio. €; die gebuchten Bruttobeiträge wuchsen in diesem Zeitraum um 0,6 % auf 4.017 (3.992) Mio. €. Während in Deutschland die Beitragseinnahmen im Lebensgeschäft sanken, stiegen sie im internationalen Geschäft. Die Beitragseinnahmen in der Schaden- und Unfallversicherung sanken. Im Segment Gesundheit lagen sie nahezu auf Vorjahresniveau.

Seit September bietet ERGO in Deutschland flächendeckend Hochwasserschutz an: Mit der neuen Produktlinie für die Wohngebäudeversicherung bietet ERGO nun auch für alle bisher wegen extremer Hochwasserbedrohung nicht versicherbaren Wohngebäude Versicherungsschutz gegen Überschwemmungen und Starkregen. Derzeit sind in Deutschland nur rund 30 Prozent aller Wohngebäude gegen die Naturgefahren Hochwasser, Starkregen und Rückstau versichert. ERGO Vorstandsvorsitzender Torsten Oletzky kommentierte: „Die Menschen, die an Flüssen wohnen, brauchen eine Versicherung, die ihr Haus schützt. Wir haben das passende Produkt entwickelt.“

Munich Health: Gewinn von 53 Mio. € im 3. Quartal
Das operative Ergebnis von Munich Health lag im 3. Quartal bei 51 (33) Mio. €; das Ergebnis betrug 53 (26) Mio. €. Von Januar bis September steuerte Munich Health ein Ergebnis von 95 (94) Mio. € bei.

Mit 1.303 (1.611) Mio. € sanken die Bruttobeiträge im 3. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem durch den Verkauf der Windsor Health Group (WHG) verringerten sich die Beiträge in der Erstversicherung auf 303 (476) Mio. €, ein Rückgang um 36,3 %. In der Rückversicherung ist der Rückgang um 11,9 % auf 1.000 (1.135) Mio. € im Wesentlichen auf negative Wechselkurseffekte sowie auf eine Anteilsreduzierung bei einem Großvertrag in Nordamerika zurückzuführen.

Die Schaden-Kosten-Quote lag von Juli bis September bei 96,7 (96,2) %, in den ersten drei Quartalen betrug sie 98,5 (98,0) %.

Kapitalanlagen: Kapitalanlageergebnis bei 1,8 Mrd. € im 3. Quartal
Der Bestand an Kapitalanlagen stieg zum 30.9.2014 um 13,8 Mrd. € oder 6,6 % auf 223,3 Mrd. € (zu Marktwerten: 237,3 Mrd. €). Die nicht bilanzierten unrealisierten Bewertungsreserven stiegen seit Jahresbeginn von 8,3 Mrd. € auf 14,0 Mrd. €. Zwischen den Anlageklassen kam es seit Jahresende 2013 nur zu geringen Verschiebungen. Der größte Teil der Kapitalanlagen zu Marktwerten lag mit rund 86 % weiterhin bei festverzinslichen Wertpapieren, Darlehen und kurzfristigen festverzinslichen Anlagen. Auf Aktien entfielen 4,2 % (31.12.2013: 4,6 %), nach Absicherungsmaßnahmen 3,8 % (31.12.2013: 4,5 %), auf Grundbesitz 2,4 % (31.12.2013: 2,5 %) der Kapitalanlagen.

Munich Re plant über ihren Vermögensverwalter MEAG in den nächsten Jahren bis zu 8 Mrd. € in Infrastruktur, erneuerbare Energien und neue Technologien zu investieren und damit ihr Engagement in diesem Bereich deutlich auszubauen. Davon sollen bis zu 4 Mrd. € in Fremdkapitalfinanzierungen fließen.

Von Juli bis September 2014 sank das Kapitalanlageergebnis der Gruppe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,4 % auf 1,8 (2,1) Mrd. €. Das Ergebnis entspricht annualisiert einer Rendite von 3,0 %.

Im Ergebnis aus Zu- und Abschreibungen verzeichnete Munich Re im 3. Quartal per saldo Abschreibungen von 223 (im Vorjahreszeitraum Abschreibungen von 96) Mio. €, vor allem auf Aktien- und Rohstoffderivate sowie Inflationsswaps; die betroffenen Finanzinstrumente dienen ebenso wie Aktien und Immobilien der langfristigen Absicherung von Inflationsrisiken. Das Ergebnis aus dem Abgang von Kapitalanlagen lag im 3. Quartal bei 261 (266) Mio. €.

Vermögensverwalterin für die Gruppe ist die MEAG. Sie betreute zum 30.9.2014 neben den konzerneigenen Kapitalanlagen Spezial- und Publikumsfonds im Wert von 13,5 (12,9) Mrd. €.

Ausblick 2014: Gewinnziel jetzt leicht über 3 Mrd. €
Die Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2014 mit gebuchten Bruttobeiträgen von etwa 48 Mrd. €. In der Rückversicherung werden Bruttobeiträge von etwas über 26 Mrd. € erwartet, wobei Wechselkurseffekte auch weiterhin erheblichen Einfluss auf diese Schätzung haben können. Für die Erstversicherung erwartet Munich Re Bruttobeiträge von etwas über 16,5 Mrd. €. Die gesamten Beitragseinnahmen in der Erstversicherung (inkl. Sparbeiträgen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten) sollten bei rund 18 Mrd. € liegen. Für Munich Health werden etwas unter 5,5 Mrd. € gebuchte Bruttobeiträge erwartet.

In der Schaden- und Unfallrückversicherung erwartet Munich Re eine Schaden-Kosten-Quote von rund 94 % der verdienten Nettobeiträge. Die Verbesserung gegenüber der im Halbjahresbericht veröffentlichten Schätzung um einen Prozentpunkt ist darauf zurückzuführen, dass die Belastung aus Großschäden im 3. Quartal spürbar niedriger ausfiel als erwartet. Auch für die ersten drei Quartale blieben die Großschäden hinter den Erwartungen zurück. In der Schaden- und Unfallerstversicherung sollte 2014 die Schaden-Kosten-Quote bei rund 95 % liegen. Bei Munich Health wird eine Schaden-Kosten-Quote von rund 99 % erwartet.

Für 2014 geht Munich Re von einem gleichbleibend niedrigen Zinsniveau und somit etwas geringeren laufenden Erträgen aus festverzinslichen Anlagen aus. Insgesamt rechnet Munich Re mit einer Rendite auf die Kapitalanlagen von rund 3,5 %. Für die Kapitalanlagen erwartet Munich Re 2014 ein Ergebnis von knapp 8 Mrd. €.

Das Konzernergebnis in der Rückversicherung sollte für 2014 die bisher anvisierten 2,3 bis 2,5 Mrd. € übertreffen, weil Munich Re schon nach drei Quartalen 1,9 Mrd. € erreicht hat und derzeit ein profitables 4. Quartal erwartet. Zudem sind im 4. Quartal noch weitere Entlastungen aus der Anpassung von steuerlichen Forderungen und Verbindlichkeiten möglich.

Das Ergebnis für den ERGO Teilkonzern sollte für 2014 die bisher anvisierten 350 bis 450 Mio. € übertreffen: ERGO hat schon in den ersten drei Quartalen annähernd den oberen Rand der Spanne erreicht und erwartet ebenfalls ein profitables 4. Quartal. Zudem ist im 4. Quartal unter Umständen noch mit spürbaren Entlastungen aus der Anpassung von steuerlichen Forderungen und Verbindlichkeiten zu rechnen. Die für das Geschäftsfeld Erstversicherung von Munich Re noch zum Halbjahr für 2014 erwartete Spanne für den Konzerngewinn zwischen 400 und 500 Mio. € wurde nach drei Quartalen mit 413 Mio. € bereits erreicht. Infolge einer Umstellung der Segmentierung zum Jahresende könnten sich aber Belastungen aus der Überprüfung von immateriellen Vermögensgegenständen ergeben, die die möglichen steuerlichen Erträge übersteigen könnten. Eine verlässliche Prognose ist – trotz eines sichtlich erfreulichen Geschäftsverlaufs in der Erstversicherung – aktuell deshalb weder für das Ergebnis des ERGO Teilkonzerns noch für das Geschäftsfeld Erstversicherung des Konzerns möglich.

Im Geschäftsfeld Munich Health wird nunmehr ein Gewinn von etwas über den bisher angestrebten 100 Mio. € erwartet.

Vorbehaltlich des Großschadenverlaufs und der Gewinn- und Verlustauswirkungen gravierender Wechselkurs- oder Kapitalmarktbewegungen, Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und der genannten möglichen Sondereffekte erwartet Munich Re inzwischen ein Konzernergebnis von leicht über 3 Mrd. €.


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Munich Re steht für ausgeprägte Lösungs-Expertise, konsequentes Risikomanagement, finanzielle Stabilität und große Kundennähe. Damit schafft Munich Re Wert für Kunden, Aktionäre und Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte die Gruppe, die Erst- und Rückversicherung unter einem Dach kombiniert, einen Gewinn in Höhe von 3,3 Mrd. €. Ihre Beitragseinnahmen beliefen sich auf über 51 Mrd. €. Sie ist in allen Versicherungssparten aktiv und mit annähernd 45.000 Mitarbeitern auf allen Kontinenten vertreten. Mit Beitragseinnahmen von rund 28 Mrd. € allein aus der Rückversicherung ist sie einer der weltweit führenden Rückversicherer. Besonders wenn Lösungen für komplexe Risiken gefragt sind, ist Munich Re ein gesuchter Risikoträger. Die Erstversicherungsaktivitäten bündelt Munich Re vor allem in der ERGO Versicherungsgruppe, einer der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. ERGO ist weltweit in mehr als 30 Ländern vertreten und bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. 2013 nahm ERGO Beiträge in Höhe von 18 Mrd. € ein. Im internationalen Gesundheitsgeschäft bündelt Munich Re ihre Leistungen in der Erst- und Rückversicherung sowie den damit verbundenen Services unter dem Dach der Marke Munich Health. Die weltweiten Kapitalanlagen von Munich Re in Höhe von 209 Mrd. € werden von der MEAG betreut, die ihre Kompetenz auch privaten und institutionellen Anlegern außerhalb der Gruppe anbietet.


Disclaimer
Diese Pressemitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung von Munich Re beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


München, 6. November 2014

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft
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