Ad-hoc-Meldung vom 12. September 2001

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12. September 2001

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft

Münchener Rück: Erschütterung über die menschliche Dimension der Anschläge in den USA / Die Schadenereignisse bedeuten für die Münchener Rück Verpflichtungen bis zu einem Ausmaß von 1 Mrd. Euro, liegen damit in der Größenordnung ihrer Belastungen aus den großen Naturkatastrophen der letzten 10 Jahre

"Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt den Opfern der Anschläge in New York, Washington und Pittsburgh. Selbst als Unternehmen, das aus seiner Tätigkeit in rund 150 Ländern immer wieder mit Katastrophen und ihren Folgen befasst ist, können wir das große Leid der Opfer und ihrer Familien kaum erahnen", so Dr. Hans-Jürgen Schinzler, Vorstandsvorsitzender der Münchener Rück, zu den Nachrichten aus den USA.

Auf zahlreiche Anfragen teilt die Münchener Rück mit, dass es angesichts der Komplexität der Zusammenhänge naturgemäß viel zu früh ist, Einzelheiten zu den Versicherungsdeckungen und zu den jeweiligen Rückversicherungsdeckungen kennen und kommunizieren zu können. Immerhin handelt es sich bei den Schadenereignissen um eine der bisher größten von Menschen verursachten Katastrophen.

Den von solchen Schäden Betroffenen die wirtschaftlichen Lasten ganz oder teilweise abzunehmen, gehört zur Aufgabe der Versicherer und ihrer Rückversicherer. So wird auch die Münchener Rück als weltweit führender Rückversicherer, wie gestern bereits gemeldet, durchaus erhebliche Schadenbelastungen zu verzeichnen haben, die bis zu einer Größenordnung von 1 Mrd. Euro reichen können und vor allem aus den Versicherungszweigen Luftfahrt, Gebäude, Betriebsunterbrechung, Leben und Arbeiterunfall stammen werden.

Diese Schäden werden zwar die prognostizierte Entwicklung des Jahresüberschusses im laufenden Geschäftsjahr 2001 deutlich beeinträchtigen, die Solidität der Münchener-Rück-Gruppe aber nicht berühren. Denn selbst auf Schadenereignisse dieser Größenordnung ist die Gruppe ausreichend vorbereitet. Zum Vergleich weist sie darauf hin, dass sie durchaus ähnliche Schadenbelastungen zu tragen hatte für die Winterstürme 1990, für Hurrikan Andrew 1992 sowie die Stürme im Dezember 1999 in Mitteleuropa. Den im Verhältnis zu ihrem Portefeuille bisher größten Schaden hatte die Münchener Rück bereits im Jahre 1906 mit dem Erdbeben in San Francisco zu verkraften.

Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft
Der Vorstand


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