Emerging Risks: Analyse & Implementierung

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Cyberrisiken - Munich Re

Cyberrisiken: von der Analyse zur Implementierung

Keine technische Neuerung hat unsere Gesellschaft in so kurzer Zeit so geprägt wie die Informationstechnologie. Supply Chain Management, Customer Relationship Management, Mobile Computing, Online-Banking oder soziale Netzwerke – ob privat oder geschäftlich, das Internet wird mehr und mehr zur zentralen Lebensader. Terabytes an sensiblen Daten liegen auf Servern und wandern täglich durch Netzwerke und WLANs. Mit der rasanten Entwicklung steigt auch das Risiko des Datenmissbrauchs. Ein Emerging Risk, das längst in der Gegenwart angekommen ist.

IT-Risiken sind ein zentrales Thema unseres Emerging Risk Managements – sowohl zum Schutz unserer eigenen IT-Strukturen als auch in der Entwicklung von neuen Produkten. Denn nicht nur aus Haftungsgründen sind Unternehmen angehalten, mit ihren Daten äußerst sorgfältig umzugehen, auch Compliance- und Reputationsrisiken stehen auf der Liste der IT-Gefahren.

Das Wirkungsfeld von IT-Risiken

Wirkungsfeld IT Risiken - Munich Re

IT Risiken bergen eine Vielzahl unterschiedlicher Gefahren in den Bereichen Sicherheit, Reputation, Haftpflicht, Datenschutz und Compliance. Darin sind sowohl Eigenschäden als auch Schäden Dritter eingeschlossen. Unternehmen sind deshalb kontinuierlich gefordert, Transparenz in ihre Risikolandschaft zu bringen und wirksame Gegenmaßnahmen zu implementieren. Den hundertprozentigen Schutz vor Cyberattacken gibt es nicht. Trotzdem ist es unerlässlich, ein funktionierendes Framework in Form von Prozessen, Strukturen und Rollen zu implementieren, um einen potenziellen Angriff bewältigen zu können. Dabei unterstützen Versicherungsprodukte mit integrierten Serviceleistungen, die der Kunde im Schadenfall umgehend nutzen kann.

Schon früh hatte der Emerging Risk Think Tank das Thema auf dem Radar und analysierte es aus Sicht des Erst- und Rückversicherers. Aus der Analyse ergaben sich konkrete Szenarien, die im Detail untersucht und mit externen Quellen, wie Forschungsinstituten, der Industrie oder anderen Experten abgeglichen wurden.

Auf der Basis dieser Analysen entstand eine wirksame Auswahl an Maßnahmen, um IT-Risiken im Unternehmen effektiv zu managen und zu reduzieren.

Risiko Identitätsmissbrauch
Unter Identitätsmissbrauch versteht man die illegale Nutzung personenbezogener Daten Dritter. Dazu gehören Führerschein-, Versicherungs-, Bankkonto- oder Kreditkartendaten. Je mehr Daten von einer Person bekannt sind, desto einfacher gelingen die Betrugsaktionen wie die illegale Belastung eines Kreditkartenkontos. Vor allem das Internet bietet hier neue und vielfältige Möglichkeiten, an persönliche Daten heranzukommen, sei es über Phishing-Aktionen oder großangelegte Datenbank-Hacks wie im Mai 2013 geschehen. Rund 45 Millionen US-Dollar wurden laut Medienberichten weltweit mit gefälschten aufladbaren Kreditkarten, deren Guthaben über einen Datenbank-Hack erhöht wurde, erbeutet.

Portfoliosteuerung und Knowhow-Transfer
So wird bei Munich Re aufgrund dieser Erkenntnisse die Übernahme von IT-Risiken in Rückversicherungsverträgen explizit gesteuert und das eingesetzte Risikokapital in einem regelmäßigen Review-Prozess überwacht, um einer übermäßigen Exponierung vorzubeugen. Und unsere Kunden profitieren auch: Ein Team von Experten aus der gesamten Rückversicherungsgruppe analysiert auf Wunsch das Portfolio von Zedenten und hilft dabei, die Underwriting-Qualität bei diesem komplexen Risiko zu verbessern und so die Profitabilität des Geschäfts zu steigern.

Unsere Experten entwickeln zudem neue Produkte für Unternehmen, die ihre IT-Risiken passgenau reduzieren möchten.


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Hinweis


Diese Publikation bieten wir exklusiv Kunden von Munich Re an. Bitte wenden Sie sich an Ihren Client Manager.