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© Tue Greenfort<br/>    Foto: Deborah Schamoni Galerie, München<br />

Tue Greenfort

geboren 1973 in Holbæk, Dänemark
lebt und arbeitet in Dänemark und Berlin

1 Kilo PET, 2007

PET-Flaschen, verschiedene Größen, geschmolzen
25 x 25 x 30 cm

Das Verhältnis des Menschen zur Natur in Zeiten von Globalisierung und ökologischem Wandel ist der zentrale Aspekt im Werk von Tue Greenfort. Mit seinen Installationen und Skulpturen öffnet er die Grenzen zwischen Politik, Ökologie, Wissenschaft und Kunst, schafft Raum für einen interdisziplinären und -medialen Dialog zwischen Sinnlichkeit, Ästhetik, kühler Analyse und Strategie.

Auf den ersten Blick erscheint 1 Kilo PET wie ein Gebilde aus prähistorischer Zeit. Die gebrochen-weiße, Perlmutter schimmernde Oberfläche lässt es kostbar erscheinen. Doch in Wirklichkeit handelt es sich um Alltagsmüll aus Plastik. Für die Produktion von 1 kg PET sind 17,5 kg Wasser notwendig. Es wird demnach mehr Wasser für die Herstellung verbraucht, als die Flaschen je fassen können. Hinzu kommen Emissionen von umweltschädlichen Stoffen.

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