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© Tilo Schulz<br/>    Foto: Courtesy Galerie Jochen Hempel, Berlin und Leipzig<br />

Tilo Schulz

geboren 1972 in Leipzig, Deutschland
lebt und arbeitet in Berlin

Your head is not my prison..., 2012

Acryllack auf Papier und Schaumstoff
58 x 39 x 5.5 cm

Tilo Schulz‘ Serie „Your head is not my prison...” bewegt sich zwischen Malerei, Relief und Papierarbeit. Seine Bilder sind ebenso Gemälde wie Objekte. Schulz knittert und faltet die Papiere bis sie die gewünschte Ästhetik entfalten. Danach lackiert er die Blätter, die von hinten mit Schaumstoff ausgepolstert werden. Der Acryllack schafft eine zweite ästhetische Ebene, die aus der Nähe deutlich erkennbar wird und den malerischen Aspekt der Arbeit offenbart. Indem Schulz einige Stellen auf dem Papier unbehandelt lässt, schließt er das Prozesshafte seiner Werke bereits in die Produktion mit ein: Dort wo kein Lack aufgetragen wurde, wird sich das Papier verändern.

Die einzelnen Arbeiten aus der Werkgruppe „Your head is not my prison...” erinnern in ihrer abstrakten Physiognomie an Porträts. In ihrer Einzigartigkeit und Präsenz provozieren sie Fragen über das eigene Selbst zu seinem Gegenüber. Für Tilo Schulz sind sie Ausdruck „einer intensiven Diskussion um die Existenz von Ideen bzw. um den Raum, den sich diese (politischen, sozialen, privaten) Ideen suchen und schaffen“ (Tilo Schulz).

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