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© VG Bild-Kunst, Bonn 2019<br/>    Foto: Courtesy Galerie Barbara Gross, München<br />

Sabine Hornig

geboren 1964 in Pforzheim, Deutschland
lebt und arbeitet in Berlin

Fenster ohne Boden I, 2006

C-Print hinter Plexiglas
160 x 222.5 cm

Sabine Hornig studierte Bilderhauerei und kam erst spät zur Fotografie. In ihren Fensterbildern konfrontiert sie den Betrachter mit einer, für die zweidimensionale Fotografie außergewöhnlichen Raumauffassung. Denn auf den ersten Blick wirkt es so, als spiegle sich der Raum des Betrachters im Rahmenglas und störe das eigentliche Motiv. Erst der zweite prüfende Blick offenbart, dass die Spiegelung vor dem Motiv nicht mit den räumlichen Gegebenheiten vor Ort übereinstimmt. Die anfängliche Irritation löst sich auf: Die Reflexion ist selbst Teil des Kunstwerks und fest auf das Foto gebannt.

Sabine Hornig interessiert sich für Fenster, da diese in ihrer gläsernen und durchsichtigen Materialität verbindend und trennend zugleich sind. Die Scheibe trennt zwar den Innen- vom Außenraum, doch in der Spiegelung vereinen sich beide Sphären zu einer. Der Betrachter erhält ebenso einen Einblick wie einen Ausblick.

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