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© Martin Fengel<br/>    Foto: Courtesy Nusser & Baumgart, München<br />

Martin Fengel

geboren 1964 in München, Deutschland
lebt und arbeitet in München

CUT 1 (aus der Serie „CUT“), 2007

C-Print, auf Aluminium
90 x 60 cm

Martin Fengel fotografiert Motive, wie sie ihm begegnen. Ohne sie zu verändern, ohne sie zu idealisieren. Der Fokus seiner Kamera ist meist auf das scheinbar unbedeutende Detail gerichtet: ein Schwimmreifen, ein im Schneematsch vergessener Schlitten, ein Papierflieger, ein Farbtopf. Die Wahl des Details oder des Bildgegenstandes erfolgt nach formalen Kompositionskriterien, danach, wie etwas aussieht und weniger danach, was es aussagt. Fengel verfolgt in seiner Fotografie keinen dokumentarischen Ansatz. Er ist vielmehr auf der Suche nach jenen semantischen Bruchstellen der Wirklichkeit, an denen Dinge eine „andere“, neue Bedeutung erlangen.

So wird der Betrachter in der Serie „CUT“ auf die Wahrnehmung der Oberfläche zurückgeworfen. Er erkennt die Textur, ohne deren Bedeutung zu verstehen. Auf diese Weise werden Material- und Lackschäden von demolierten Autokarosserien, die ihrerseits eine Geschichte erzählen, zu optisch interessanten und ästhetisch anmutenden Form- und Farbspielen.

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