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© VG Bild-Kunst, Bonn 2019<br/>    Foto: Courtesy Nusser & Baumgart, München<br />

Manfred Peckl

geboren 1968 in Wels, Österreich
lebt und arbeitet in Berlin

Milchstraße, 2007

Papiercollage auf Holz
80 x 90 cm

Manfred Peckl versteht sich als Maler, obgleich er nicht die traditionellen Arbeitsmittel wie Pinsel und Farbe verwendet. Als Ausgangsmaterial für seine Bilder nimmt der Künstler Unmengen von Landkarten und Atlanten, die er im Aktenvernichter zerstückelt, um dann aus den unzähligen, länglichen Papierschnipseln neue und imaginäre Welten zu gestalten. Auf diese Weise entstehen in minutiöser und langwieriger Feinarbeit großformatige Landschaftsbilder, deren Farbaufbau durch die Auswahl der jeweiligen Landkarten vorgegeben ist. Was aus der Entfernung und mit flüchtigem Blick wie Malerei wirkt, erweist sich aus der Nähe betrachtet als ein aus tausenden Einzelteilen bestehender Bilderkosmos, der nicht nur Peckls Obsession für Details widerspiegelt, sondern zugleich auch die ursprüngliche Bedeutung der einzelnen Landkartenschnipsel preisgibt.

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