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© Jorge Pardo /Courtesy Galerie Gisela Capitain, Köln<br/>    Foto: Galerie Gisela Capitain, Köln<br />

Jorge Pardo

geboren 1963 in Havanna, Kuba
lebt und arbeitet in Mérida und New York

Ohne Titel, 2000

Pantone-Tinte, auf Folie
120 x 41 cm

Jorge Pardo versucht in seinen Werken die Grenze zwischen Design und Kunst in Frage zu stellen. Neben einzelnen Kunstwerken entwirft er immer wieder auch Möbelstücke, Innenausstattungen und seit einiger Zeit sogar ganze Häuser, die zwischen Gebrauchsgegenstand und Kunstobjekt schwanken.

Seine Malereien zeichnen sich durch einen hohen Grad an Dekorativität aus, wodurch sie in der Tradition des Jugendstils, des Bauhaus‘ und der Designgeschichte der 1950er- bis 1970er-Jahre stehen. Sie sollen den Raum durch ihre biomorphen Formen gestalten. Die Farbenpracht der abstrakten Formkompositionen erzeugt Pardo mit einer Tinte, die er direkt auf Folie aufträgt. Die Werke spielen nicht zuletzt durch ihr extremes Hoch- oder Querformat mit der Grenzüberschreitung von „hoher“ Kunst und „niedriger“ Dekoration und damit mit der Reflexion unserer traditionellen Wertvorstellungen.

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