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© John M. Armleder/Galerie Sabine Knust, München<br/>    Foto: Jens Bruchhaus, München<br />

John M. Armleder

geboren 1948 in Genf, Schweiz
lebt und arbeitet in Genf und New York

Popoxcomitl, 2006

Goldmosaik auf Spanplatte
100 x 100 cm

Der Schweizer Künstler John M. Armleder ist einer der einflussreichsten Konzeptkünstler der Gegenwart. Mit seinem vielschichtigen Form- und Stilvokabular macht er die Kunst und die Utopien des 20. Jahrhunderts selbst zum Thema. In seinen Skulpturen, Malereien, Installationen, Happenings und Videoarbeiten nimmt er Bezug auf die zentralen Ideen der Moderne, setzt sich mit dem tradierten Erbe der neueren Kunstgeschichte und dem Kunstbegriff als solchem auseinander, zitiert, hinterfragt, stellt bloß – stets mit Ironie und Humor.

In seiner Arbeit „Popoxcomitl“ spielt Armleder auf die komplexen ikonographischen Konnotationen des Goldes an. Die Bedeutung des Goldes als Symbol für das Licht, die Sonne, für das Magische, Göttliche, Ewigwährende, aber auch für Elend, Unterdrückung, Macht und Begierde. Denn der Titel der Arbeit verweist auf die prähispanische Kultur im alten Mexiko, der das Gold zum Verhängnis wurde.

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