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© Gerhard Richter<br/>    Foto: Friedrich Rosenstiel, Köln<br />

Gerhard Richter

geboren 1932 in Waltersdorf/Oberlausitz, Deutschland
lebt und arbeitet in Köln

12 Rhomben, 1998

Cibachrome, Acrylglas
102 x 106 cm

Gerhard Richter setzt sich in seiner künstlerischen Arbeit intensiv mit der Wechselwirkung von Malerei und Fotografie auseinander. Für Munich Re schuf Richter einen Zyklus von 12 Rhomben, die den Blick auf eine andere Wirklichkeit freigeben. Die Fotografien zeigen abstrakte Farbformationen, die durch Malerei entstanden sind. Schlierenartig fließen kräftige Rot-, Blau- und Gelbtöne ineinander. In ihrem Formenreichtum erscheinen sie wie Ausschnitte aus einem Mikrokosmos, der seinen eigenen Gesetzen unterworfen ist. Obgleich gänzlich abstrakt, wecken sie Assoziationen an die gegenständliche Welt, evozieren Bilder oder Inhalte. Richter irritiert den Betrachter, der beim ersten und flüchtigen Hinsehen nicht erkennt, ob das, was er sieht, Malerei oder Fotografie ist, ob abstrakt oder figurativ. Es ist ein Spiel mit künstlerischen Medien und mit der Wahrnehmung des Betrachters.

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