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© VG Bild-Kunst, Bonn 2019<br/>    Foto: Courtesy Galerie Nächst St. Stephan, Wien<br />

Bernard Frize

geboren 1949 in Saint-Mandé, Frankreich
lebt und arbeitet in Berlin und Paris

Liuba, 2011

Acryl auf Leinwand
160 x 140 cm

Bernard Frize begreift das Malen als Prozess. Seine abstrakten Bilder offenbaren stets die Spuren ihrer Herstellung. Für seine Malexperimente verwendet der Künstler unkonventionelle Techniken und Materialien, um die Möglichkeiten von Farbe auf dem Bildgrund auszuloten. Häufig entstehen seine Werke mithilfe eines Ensembles von Assistenten, die die Pinsel von einem zum anderen weitergeben. Frize dirigiert und überwacht dieses Zusammenspiel wie ein Choreograph. Er achtet auf die unabdingbare Kommunikation, die Abstimmung, das Teamwork, die Synchronität und den Rhythmus der Malenden.

In „Liuba“ gleichen die farbigen Rechtecke einem Gewebe in Leinwandbindung. Sie reflektieren gleichsam den gewebten Untergrund, auf den sie gemalt sind. Die Richtung des Farbauftrags lässt sich in der Struktur der Farbfelder ablesen. Obwohl die Oberfläche des Bildes mit Harz glatt versiegelt ist, entsteht ein sinnlicher Eindruck von Tiefe, Plastizität und Transparenz.

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