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© Norbert Kricke Nachlass<br/>    Foto: Bruchhaus/Lachenmann, München<br />

Norbert Kricke

geboren 1922 in Düsseldorf, Deutschland
gestorben 1984 in Düsseldorf, Deutschland

Flächenbahn, 1966

Stahl
173 x 670 cm

Norbert Kricke zählt zu den wichtigsten deutschen Bildhauern der Nachkriegszeit. 1949 begann er mit seinen ersten abstrakten Raumplastiken. Er entdeckte für sich die Linie als Gestaltungsmittel und fand mit dem einfachen Material Draht, später Metallstäbe, einen Weg, Volumen in lineare Bewegung aufzulösen. In Norbert Krickes meist filigranen Skulpturen verschmelzen Bewegung und Raum. Ähnlich wie kinetische Objekte dynamisieren sie den Raum. Die eigentliche Bewegung jedoch vollzieht sich in den Augen des Betrachters.

Zahlreiche, versetzt aneinander gelötete Stahlrohre gleicher Dicke sind horizontal aufeinander gestaffelt. Sie setzen sich zu einem abstrakten, dynamischen Gebilde mit einer gerippten Oberfläche zusammen, das den Raum wie ein monumentaler Blitz durchläuft. Die Arbeit gehört zur Werkphase der Flächenbahnen, die in Krickes Werk eine Sonderstellung einnimmt.

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