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© VG Bild-Kunst, Bonn 2019<br/>    Foto: Jens Bruchhaus, München<br />

Michaela Melián

geboren 1956 in München, Deutschland
lebt und arbeitet in München

Brenner (aus der Serie „Panorama“), 2003

Faden auf Papier
42 x 56 cm

Michaela Melián arbeitet mit verschiedenen Medien. In ihren Werken entwickelt sie vielschichtige „Erinnerungsfelder“, die komplexe Zusammenhänge aus historischen und topographischen Referenzen und Zitaten herstellen. Dafür sucht sie Orte und findet Motive, an denen sich Geschichte und Erinnerung verdichten.

Die Motive für die Zeichnungsserie „Panorama“ inspiriert von dem Innsbrucker Riesenrundgemälde, einem der letzten existierenden Panoramabilder des
19. Jahrhunderts, fotografierte Michaela Melián während einer Autofahrt in und um Innsbruck. Ihr Thema war im weitesten Sinn die Geschichte der Landschaft, der Berge, der Straßen und indirekt auch ihrer Bewohner. Von jedem Foto fertigte die Künstlerin eine Zeichnung an, deren Konturen sie nicht mit Stift oder Pinsel nachzog, sondern mit der Nähmaschine Stich für Stich nähte. Ein durchgängiger Faden umläuft die Silhouetten von Bergen, Straßen, Bäumen und Gebäuden.

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