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© Brian McKee<br/>    Foto: Courtesy Nusser & Baumgart, München<br />

Brian McKee

geboren 1977 in Excelsior Springs, USA
lebt und arbeitet in New York und Wien

Kabul, Afghanistan #37, 2003/2004

C-Print, auf Aluminium
126 x 162 cm

Streng komponiert und in sanftes Licht getaucht zeigt Brian McKee auf großformatigen Fotografien karge Landschaften und vom Krieg zerstörte Architekturen. Ob in Indien, Usbekistan oder Afghanistan unterwegs, McKee sucht desolate, verlassene Orte, welche einmal Teil urbanen Lebens gewesen sind, und hält sie ohne Verwendung von künstlichem Licht mit seiner 8 x 10 Inch Plattenkamera fest. Es sind Bilder von einer gleichermaßen ergreifenden wie beklemmenden Schönheit. In ihrer Monumentalität erinnern sie an die idealisierten Landschaftsmalereien des 17. und 18. Jahrhunderts, doch auf den zweiten Blick erkennt man, dass diese Schönheit von Krieg und Zerstörung zeugt. Seine Fotografien von zerbombten Palästen und weitläufigen, vom Krieg gezeichneten Landschaften sind keine Dokumente des Grauens. Es sind vielmehr zeitgenössische Sinnbilder der Vergänglichkeit, die das Wissen um Werden und Vergehen, von Leben und Tod in sich tragen.

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