Fakten zum Berufsunfähigkeitsrisiko

Grundsätzlich schließen alle Arbeiterunfallsysteme das Invaliditätsrisiko ein. Aufgrund der enormen persönlichen, sozialen und finanziellen Folgen ist das besonders wichtig.

Der Weltgesundheitsorganisation zufolge sind Störungen des Bewegungsapparats in vielen Industrieländern Hauptursache für temporäre oder dauerhafte Arbeitsunfähigkeit. Sie verursachen wirtschaftliche Schäden von bis zu 5 % des BIP.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) schätzt, dass von den 160 Millionen Fällen von Berufskrankheit, die jährlich auftreten, 10 % zueiner dauerhaften Berufsunfähigkeit führen. Werden Berufsunfälle eingerechnet, liegt die Zahl noch höher.

Aus dem 2003 von Eurostat veröffentlichten Bericht "Beschäftigung körperlich beeinträchtigter Menschen in Europa" geht hervor, dass knapp 16 % der Bevölkerung in 25 europäischen Ländern unter einem "lang andauernden Gesundheitsproblem oder einer Behinderung" leiden. Als zweithäufigste Ursache wurden arbeitsbedingte Gründe genannt.

Zwischen 1970 und 2000 waren laut US-Statistik rund 32 % der Entschädigten dauernd teil- oder vollinvalide; auf diese Gruppe entfielen mehr als 74 % der gezahlten Leistungen.