Diagnose: Psychische Erkrankungen nehmen zu

Invaliditätsursachen in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung

Noch 1993 waren Herz- und Kreislaufprobleme die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit. Gut 27 Prozent der männlichen Angestellten in Deutschland beantragten aus diesem Grund eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit. Zehn Jahre später stehen psychische Erkrankungen an der Spitze. Auf sie entfielen 2003 mehr als 30 Prozent aller Berufsunfähigkeitsrenten; damit verdoppeltesich ihr Anteil nahezu. Herz- und Kreislauferkrankungen haben sich hingegen in etwa halbiert. Ebenfalls auf dem Rückzug sind Beschwerden des Skeletts beziehungsweise des Bewegungsapparats.

Quelle: Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA)