Spezialpolicen: Schäden an der Umwelt versichern
Spezialpolicen hingegen versichern auch Schäden an der Umwelt selbst, also an Wasser, Boden, Flora oder Fauna. Im Gegensatz zum engen Umfang der Standarddeckungen bieten sie eindeutig mehr:
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Umwelthaftpflichtversicherungen übernehmen die Kosten für Umweltschäden bei Dritten aufgrund von Störfällen. Daneben decken sie meist Umweltverschmutzungen, die auf allmähliche und ungewollte Freisetzung von Stoffen zurückzuführen sind. Teilweise werden sogar Umweltschäden versichert, die auf betriebsbedingten, behördlich genehmigten Emissionen beruhen.
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Bodenkaskopolicen — meist auf Störfälle begrenzt — decken die Kosten von Boden- und teilweise von Grundwasserschäden auf dem Grundstück des Versicherungsnehmers.
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Eine Pflichtversicherung für die Entsorgung von Abfällen ist oft sogar behördlich vorgeschrieben.
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Spezielle Berufshaftpflichtdeckungen versichern Firmen, die Dienstleistungen im Umweltbereich erbringen. In den USA ist dies einer der Geschäftsschwerpunkte von Umweltspezialversicherern.
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Altlastenversicherungen decken Schäden von unbekannten Boden- oder Grundwasserverunreinigungen.
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Altlastensanierungsversicherungen übernehmen Kostenüberschreitungen, die bei der Sanierung von Altlasten auftreten.
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Eigenständige Deckungen schließlich gehen auf spezielle Haftungsnormen ein: In Deutschland etwa werden derzeit Policen erarbeitet, die auch Schäden an der Umwelt selbst absichern. Die neue EG-Umwelthaftungsrichtlinie macht sie notwendig.
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