Sturmsicheres Bauen: Weiterführende Informationen und Regelungen
Deutschland
Abgesehen von der unten erwähnten DIN-Reihe 1055 existieren in Deutschland bisher keine verbindlichen Normen oder Vorschriften, um Sturmschäden an Gebäuden vorzubeugen.
Die bauaufsichtlich eingeführte DIN 1055-4 "Windlasten" beschreibt die Einwirkung von Windlasten auf Bauwerke, deren Bauteile und Anbauten und regelt Berechnungsverfahren. Weitere nationale Dokumente dieser Reihe wie auch Eurocode 1 "Einwirkungen- Windlasten" sind zu finden unter der Internetadresse www.eurocode-online.de.
Die VdS Schadenverhütung GmbH, hat das Merkblatt "Sturm – eine Gefahr für bauliche Anlagen. Planungs- und Ausführungshinweise zur Schadenverhütung" herausgegeben. Es ist gegen eine geringe Gebühr unter der NR. 2389 erhältlich: www.vds.de.
USA
Für die USA hat die American Society of Civil Engineers bauliche Anforderungen zum Schutz vor Elementargefahren unter "Minimum Design Loads for Buildings and Other Structures" als ASCE-Standard No. 7-05 eingeführt: www.asce.org.
Gerade für den "Florida Building Code" – die Bauvorschriften des von Hurrikanen besonders betroffenen US-Bundesstaats – wurden nach den verheerenden Hurrikansaisonen der vergangenen Jahre etliche Ergänzungen eingefügt: www.floridabuilding.org.
Die American Association for Wind Engineering bietet auf ihrer Website mehrere Publikationen zum Thema Wind und windsicheres Bauen. Dazu gehören neben baulichen Richtlinien und Normen auch Veröffentlichungen über Windenergie oder zur Risikoeinschätzung von Hurrikanen: www.aawe.org.
Weltweit
Das monatliche "Journal of Wind Engineering and Industrial Aerodynamics" der International Association for Wind Engineering wendet sich weltweit gleichermaßen an Architekten, Bauingenieure und Meteorologen. Zu beziehen ist die Publikation unter ISSN: 0167-6105.