Fels- und Bergstürze, Muren

Der Anstieg der Permafrostgrenze (um 100-250 Meter seit 1850) erhöht die Gefahr von Fels- und Bergstürzen sowie Murenabgängen, da durch Permafrost fixiertes Lockermaterial und Fels beim Auftauen mobilisiert werden kann.

Beispiele hierfür sind der Felssturz am Matterhorn im Sommer 2003 oder die Katastrophe von Kolka-Karmadon (Kaukasus) am 20.9.2002, als ein Bergsturz das Abreißen einer Gletscherzunge verursachte und in der daraus resultierenden Fels-Eis-Lawine (Volumen: ca. 80 Mio. m³ ) insgesamt 120 Menschen ums Leben kamen.

Große Eislawinen können aber auch entstehen, wenn sich ein Gletscher in steileres Gelände zurückzieht und ein gravitationsbedingtes Abreißen der Gletscherzuge droht.