Der anthropogene Treibhauseffekt
Bedrohliche Folgen entstehen allerdings durch den anthropogenen, also den vom Menschen verursachten "Zusatztreibhauseffekt". Verschiedene Prozesse unseres heutigen Lebens haben bereits die Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre erhöht — und tun dies weiterhin. Dadurch wird immer mehr Wärmeenergie zur Erde zurückgeleitet und weniger ins Weltall entlassen. Die Konsequenz: Unter der Wirkung dieser Gase erwärmt sich das Erdklima - wir sprechen vom Klimawandel. Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) geht davon aus, dass sich das Erdklima bis zum Jahr 2100 innerhalb einer Spanne von 1,4 bis 5,8 °C erwärmt.
Ursachen des anthropogenen Treibhauseffekts
Der Grund des "Zusatztreibhauseffekts" liegt in der erhöhten Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Die Tabelle fasst die wichtigsten Treibhausgase zusammen. Spitzenreiter ist das Kohlendioxid, das rund die Hälfte dieses menschengemachten "Zusatztreibhauseffekts" verursacht; es reichert sich durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern (Kohle, Erdöl, Erdgas) in der Atmosphäre an, aber auch durch die Abholzung und Verbrennung von tropischen Urwäldern. Da die Weltbevölkerung wächst und mit ihr der Energiebedarf, bleibt die Frage: Wie heiß wird die Erde (noch)?