Risikoanalyse bei Großveranstaltungen
Der Risikoanalyse von Großveranstaltungen kommt wegen ihrer Tragweite eine große Bedeutung zu.
Wesentlicher Bestandteil der Analyse ist die eingehende Beurteilung der Pläne des Veranstaltungsortes (Grundriss, Querschnitte, Bautechnik, verwendete Materialien und deren technische Eigenschaften).
Nach diesem rein theoretischen Teil empfiehlt es sich den Veranstaltungsort intensiv zu besichtigen, ebenso — wegen der nicht zu unterschätzenden Wechselwirkungen — die Analyse des soziogeographischen Umfeldes, einschließlich der dort vorhandenen Infrastruktur.
Neben dieser eigentlichen Hardware ist es unerlässlich alle vorhandenen Einsatzpläne, Absprachen, Kommunikationsmittel und dergleichen einzusehen und mit den für die Großveranstaltung verantwortllichen Sicherheitskräften (Polizei, Rettungskräfte, Security) intensiv zu diskutieren.
Intensive Begutachtung des Zuschauerbereichs
Gleichzeitig erfolgt eine intensive Begutachtung des Zuschauerbereiches, der Notfallplanung, der technischen Ausstattung des Austragungsortes, einschließlich des Personen- und des Brandschutzes.
Die Besichtigung sollte vor der eigentlichen Veranstaltung und zur abschließenden Beurteilung schließlich während der Durchführung eines Event erfolgen. Die Summe der Erkenntnisse mündet in der Erstellung eines Gutachtens einschließlich der Empfehlungen von Maßnahmen.
Bei der Besichtigung des Austragungsorts werden folgende Bereiche besonders intensiv beobachtet:
Von besonderer Bedeutung sind das Staudruck-, Stolper-, Strömungsstau- und Bewaffnungsrisiko, da diese Risiken immer das Potenzial haben, eine Massenpanik auszulösen.
Im Rahmen des Risikomanagements bietet unser Kompetenzzentrum Casualty Risk Consulting (CRC) über die Münchener Ecoconsult GmbH (Member of Munich Re Group) umfangreiche Beratung vor Ort und unterstützt kompetent bei der Erstellung von Sicherheitskonzepten und Gutachten, um die Risiken bei internationalen Großveranstaltungen zu minimieren.