Risikomanagement-Prozess (in den einzelnen Unternehmensbereichen)
Die besten Vorhaben oder Absichtserklärungen in Sachen Risikomanagement sind vergeblich, wenn der Risikokreislauf mit seinen sechs unterschiedlichen Stufen nicht akzeptiert und gelebt wird.
In einem ersten Schritt muss die Sensibilisierung für die unternehmensspezifischen Risiken erfolgen. Die Akzeptanz im Unternehmen muss gewährleistet sein. Idealerweise werden zuerst Schadenszenarien erstellt bzw. Schadenbeispiele aus der Praxis des Unternehmen aufbereitet.
In einem zweiten Schritt geht es dann daran, die Risiken des eigenen Unternehmens zu erkennen, zu identifizieren, um mithilfe des dann aufgestellten Riskmanagementsystems die Risiken bewerten zu können. Anschließend können die skizzierten Risiken durch Gegenmaßnahmen oder Änderungen, die beschlossen werden, reduziert werden. Die Steuerung der Risiken gewährleistet jederzeit den Überblick.
In einem letzten Schritt müssen die Risiken und alle damit verbundenen Riskmanagement-Maßnahmen einer eingehenden Kontrolle unterzogen werden.