Fazit

In der Nahrungsmittelindustrie ist das Schadenpotenzial sehr hoch. besonders wenn große Brandabschnittsflächen mit hohen baulichen und betrieblichen Brandlasten einhergehen und gleichzeitig der anlagentechnische Brandschutz nicht ausreicht. Wie die Schadenfälle aus 2006 belegen, stößt dann die Feuerwehr an ihre Grenzen.

Mehr denn je gilt es, künftig bereits in der Planungs- bzw. Bauleistungsphase in Bezug auf die Brandschutzmaßnahmen eingehend zu beraten: baulich, anlagentechnisch und organisatorisch.

Bleibt zu hoffen, dass die Jahre der Rekordschäden Vergangenheit sind und wir uns künftig wirkungsvoll umgesetzten Schadenverhütungskonzepten in der Nahrungsmittelindustrie widmen können. Denn nur risikogerechte Schutzkonzepte stellen in Verbindung mit angemessenen Bedingungen und Preisen sicher, dass die Risiken dieses Industriezweigs auch künftig versicherbar bleiben.

« zurück