Fazit

Erst- bzw. Rückversicherer analysieren im Rahmen der Schadenverhütung seit langem Risikoqualität und Qualitätsverbesserung des Bestands. Schadenverhütung beeinflusst damit unmittelbar Bedingungen und Preise im Sinne einer risikogerechten Tarifierung und ist die Grundvoraussetzung für ertragsreiches Geschäft.

Vergleicht man Sach- mit Personenschäden, ist festzuhalten, dass Sachschadenverhütungsmaßnahmen wesentlich dazu beitragen können, Personenschadenrisiken zu verringern.

Feuerrisiken innerhalb eines gesamtheitlichen Risikomanagements zu betrachten bedeutet künftig wohl nicht nur Brandschutz- und Schadenverhütungskonzepte zu erstellen, sondern auch Personenschadenaspekte einfließen zu lassen.

Wenn die Risikobetrachtungen qualitative, quantitative und wirtschaftliche Elemente enthalten, dann können die klassischen Schritte des Risikomanagements (Analyse, Bewertung, Reduzierung, Überwälzung) fundiert behandelt werden, um eine Versicherungslösung zu finden, die dem Risiko angemessen ist.

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