Kampf gegen Volkskrankheiten

Ärzte und Forscher fahnden mit neuen Hochleistungstechnologien nach den Ursachen von Volkskrankheiten. Die Ursachen sind komplex, doch geben aktuelle Forschungserfolge Zuversicht.

Die frühzeitige Erkennung und Kurierung von Volkskrankheiten wie zum Beispiel Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krebs gehören noch immer zu den größten Herausforderungen für Forscher und Ärzte. Noch immer sind rund zwei Drittel aller komplexen Krankheiten nicht ursächlich heilbar.

Im Gegensatz zu den so genannten monogenen Erkrankungen, die eine Mutation in einem bestimmten Gen zur Ursache haben, sind die Forscher bei Volkskrankheiten mit einer weitaus komplexeren Situation konfrontiert: Volkskrankheiten entstehen durch die kombinierten Effekte mehrerer Gene und Umweltfaktoren, es wirken also mehrere schwache Effekte zusammen.

Für die Versicherer sind komplexe Erkrankungen viel relevanter als monogene. Dies liegt sowohl an der ungefähr 100-mal so großen Häufigkeit, als auch am Alter, in dem die Erkrankung auftritt. Monogene Erkrankungen betreffen häufig Kinder. Personen, die Versicherungen beantragen, sind in der Regel in einem Alter, in dem die meisten monogenen Erkrankungen bereits präsent wären, wenn der Versicherungsnehmer die genetische Anlage trüge.

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