Rote, Grüne und Weiße Gentechnik
Die Anwendungsgebiete der Gentechnologie lassen sich in drei Teilbereiche aufgliedern: Die rote Gentechnologie beschreibt Anwendungen in Medizin und Arzneimittelherstellung. Die grüne Gentechnologie bezeichnet das Gebiet molekularer Züchtungsmethoden, bei denen neuartige Pflanzen oder Lebensmittel entstehen. Die so genannte weiße Gentechnologie umfasst den Bereich der Umweltmikrobiologie, die Umweltschutztechnik und andere technische Anwendungen gentechnischer Verfahren.
Rote Gentechnologie: Anwendungen in der Medizin
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Diagnose erblich bedingter Krankheiten, z. B. Chorea Huntington oder bestimmte Brustkrebs-Formen
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Ursachenforschung bei anderen Erkrankungen. Erforschung neuer "Drug-Targets"
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Diagnose erblich bedingter Krankheiten, z. B. Chorea Huntington oder bestimmte Brustkrebs-Formen
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Prävention durch neue Impfstoffe oder gentestbasiertes Verhalten
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Neue Therapien durch neuartige Medikamente oder Gentherapie
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Eindeutige Identifizierung von Individuen, z. B. Vaterschaftstests oder Kriminologie
Grüne Gentechnologie: Anwendungen in Ernährung und Landwirtschaft
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Verbesserung erwünschter Eigenschaften (z. B. bessere Haltbarkeit) und Modifizierung von Inhaltsstoffen zur Verbesserung der Ernährung und für technische Anwendungen (Öl, Stärke)
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Krankheits- und Insektenresistenz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und zur Reduzierung von Agrarchemikalien
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Anpassung an marginale Standorte zur Stabilisierung der Produktion vor allem in Entwicklungsländern
Weiße Gentechnologie: Anwendungen in der Industrie
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Ressourcen schonende Produktion von Chemikalien
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Herstellung von Medikamenten und Lebensmittelzusätzen mittels GVO
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Abbaubare Kunststoffe, Waschmittel, Enzyme etc.
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Einsatz von spezifischen Mikroben zur Reinigung von Böden und
Abwässern (graue Gentechnologie)
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Hohe Reinheit von Produkten durch gerichtete Wirkstoffsynthesen